Wegweiser zu Gedenkkreuz für Horst Kullack beschlossen

Um das Gedenkkreuz ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, wird ein Wegweiser installiert. (Foto: T. Moser)

Lichtenrade. Am 1. Januar 1972 wurde der 23-Jährige Horst Kullack beim Versuch, in Lichtenrade die Mauer zu überwinden, von DDR-Grenzsoldaten beschossen und tödlich verletzt.

Am Ende der Wittelsbacher Straße, dort wo Horst Kullack sein Leben verlor, erinnert seitdem ein großes Holzkreuz an das tragische Geschehen. Allerdings steht das es heute etwas abseits. Vom Ende der Wittelsbacher Straße führt zwar ein zirka 80 Meter langer Pfad direkt auf den Mauerweg. "Aber leider gibt es am Mauerweg an diesem Abzweig zur Wittelsbacher Straße keinen Hinweis auf das Gedenkkreuz, weshalb Passanten unwissend an dem Weg vorbeigehen. Unwissenheit verhindert hier ein würdiges Gedenken", meint der CDU-Bezirksverordnete Patrick Liesner.

Daraufhin hat seine Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung einen Antrag zwecks Anbringung eines Hinweisschildes in Richtung Gedenkkreuz eingebracht. Der wurde in der Januar-Sitzung mit Mehrheit beschlossen.


Horst-Dieter Keitel / HDK
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