Grundschule kooperiert mit vielen Vereinen

Da freut sich Volker Becker, Leiter der Schule. Seine Nachwuchshandballer konnten in der letzten Saison zwei Meistertitel holen. (Foto: C. Rasmus)

Lichtenrade. Die Grundschule im Taunusviertel, Wiesbadener Straße 20, unterscheidet sich von allen anderen Schulen im Bezirk durch die überdurchschnittliche Sportbetonung. Aktuell wird das durch eine Kooperation mit Hertha BSC unterstrichen.

Am 19. Oktober können sich Eltern und künftige Schulanfänger bei einem Tag der offenen Tür von 11 bis 14 Uhr ein eigenes Bild machen.Das Alleinstellungsmerkmal der Bildungsstätte mit knapp 300 Schülern beginnt bei einer Sportklasse für jeden Jahrgang. "Um in diese Klasse zu kommen, müssen die Kinder vor der Einschulung einen motorischen Test durchlaufen. Die Ergebnisse entscheiden dann, ob es in die normale Klasse geht oder für die Sportklasse reicht", erklärt Carsten Rasmus vom Gesamtelternvorstand. Es können auch Kinder angemeldet werden, die nicht im Einzugsgebiet der Taunus-Grundschule wohnen.

Die Schüler der Sportklassen haben über den normalen Unterricht hinaus eine zusätzliche Sportstunde pro Woche auf dem Stundenplan. Außerdem müssen sie ab der dritten Klasse an einer Sport-Pflicht-AG nach Wahl teilnehmen. Neben Fußball, Handball, Basketball, Leichtathletik und Geräteturnen sind zurzeit noch Judo, Schach und Badminton im Angebot.

Das zahlt sich aus: Allein im letzten Jahr holte das Handballteam zweimal (Jungen- und Mixteam) die Berliner Meisterschaft. Die Fußballmannschaft wurde Bezirkssieger bei "Jugend trainiert für Olympia" und die gemischte Riege der Geräteturner erreichte zum zweiten Mal infolge als Berliner Meister das Länderfinale. Auch das Streetballteam holte die Berliner Meisterschaft. Um langfristig in dieser Erfolgsspur zu bleiben und sie möglichst weiter auszubauen, sind Schulleiter Volker Becker und Sportfachbereichsleiter Stefan Meisel intensiv um weitere Kooperationen mit Vereinen bemüht. Nach den Eisbären, Alba, den Füchsen, der BR Volleys und dem 1. FC Union Berlin ist es ihnen nun zum Start des aktuellen Schuljahrs gelungen, auch Hertha BSC mit ins Boot zu holen. Der Verein stellt einen Trainer zur Verfügung, der die Sportlehrer der ersten, zweiten und dritten Klassen 16 Stunden pro Woche unterstützt. Die Kooperation findet im Rahmen einer Initiative des Senats in Zusammenarbeit mit Berliner Profivereinen statt.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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