Bahnhofstraße vor Millionensegen: Bürgerbeteiligung versprochen

Berlin: Bahnhofstraße Lichtenrade |

Lichtenrade. Nun ist es amtlich: Die Bahnhofstraße wurde Mitte Juli per Senatsbeschluss endgültig in das Förderprogramm „Aktive Zentren“ aufgenommen.

Damit ist das Gebiet um die Lichtenrader Einkaufsmeile eines von fünf Gebieten, die diese Städtebauförderung erhält. Nun stehen ab 2016 „umfangreiche Mittel zur Aufwertung und Weiterentwicklung der Bahnhofstraße für die kommenden Jahre zur Verfügung“, so die in Tempelhof-Schöneberg zuständige Stadtentwicklungsstadträtin Sibyll Klotz (Grüne).

Bislang schwirrt die über mehrere Jahre verteilte Summe von insgesamt etwa 20 Millionen Euro für die Bahnhofstraße durch die Gemeinde. Die Politikerin verspricht, dass die Bürger „durch Beteiligungsverfahren in den weiteren Prozess mit einbezogen“ werden. „Ein Gebietsgremium, besetzt mit thematischen Vertretungen der Initiativen, Vereine und gesellschaftlichen Gruppen wird eine zentrale Position in der Abstimmung und Steuerung des Entwicklungsprozesses einnehmen“, so Klotz.

Federführend ist die „Koordinierungsstelle lokales Planen und Handeln“ in Zusammenarbeit mit den Fachämtern des Bezirks und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.

Erste konkrete Maßnahmen sind die Einrichtung eines Vor-Ort-Büros, die Etablierung eines Geschäftsstraßenmanagements und die Erarbeitung eines dialogorientierten Verkehrsentwicklungskonzeptes. HDK
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