Volkshochschule muss ihren Standort vorübergehend verlassen

Berlin: VHS Steglitz-Zehlendorf |

Lichterfelde. Wegen Sanierungsarbeiten muss die Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf (VHS) aus dem ehemaligen Rathaus Lichterfelde ausziehen. Ein Jahr lang werden die Kurse in Jugendfreizeiteinrichtungen oder Seniorenfreizeitstätten stattfinden.

Laut Bildungsstadtrat Frank Mückisch (CDU) gibt es indes noch nicht für alle Angebote der Volkshochschule Ersatzräume. Es fehlten noch fünf bis sieben Räume.

Die SPD-Fraktion hält den Umzug für überflüssig. Ihrer Meinung nach wäre eine Sanierung bei laufenden Betrieb ebenfalls möglich gewesen. Die Sozialdemokraten befürchten Einnahmeverluste und Verwaltungschaos durch Auszug und Verteilung der Angebote im gesamten Bezirk. Immerhin müssen die Mitarbeiter vom Lichterfelder Standort an sechs verschiedene Übergangsstandorte ziehen. Danach soll die VHS-Verwaltung für den Rest der Bauzeit in die Hohenzollernstraße 11 ziehen. Die Bauarbeiten, die hauptsächlich wegen des mangelnden Brandschutzes nötig sind, sollen bis September 2018 dauern. KaR
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