Der Botanische Garten lockt zum Spaziergang auf seinen Frühlingspfad

Zum Höhepunkt des Frühjahrs ab Ende April bis in den Mai blüht der Rhododendron vor dem Japanpavillon im Botanischen Garten. (Foto: I. Haas, BGBM)

Lichterfelde. Der Frühling erwacht. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen locken die Frühlingsblüher aus der Erde. Im Botanischen Garten ist das Frühjahr in mehreren Regionen der Erde gleichzeitig erlebbar. Auf einem eigens konzipierten Pfad können die Besucher auf den Spuren des Frühlings wandeln.

Der Pfad leitet die Besucher zu zwölf Stationen im Freiland und in den Gewächshäusern. Mit zunehmender Sonnenscheindauer ändert sich die Vegetation fast täglich und somit gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Zu den Höhepunkten gehört aktuell ein Frühlingblüher-Meer gleich am Garteneingang Königin-Luise-Platz. Im Rotbuchenwald dagegen leuchten Teppiche von Schneeglöckchen und Märzenbecher.

Karnevals-Primeln, Krokusse, Blausterne und viele weitere Pflanzen sorgen an den Hängen der Berganlagen für bunte Farbtupfer.

Eine Wiese voller Krokusse ist zwischen den Gewächshäusern zu bewundern. Dicht an dicht sind mit den ersten Sonnenstrahlen die lila, weißen und gelben Blüten innerhalb weniger Tage aus dem Boden geschossen. Dazu gesellen sich Blausterne und in Kürze werden sich die ersten Narzissen zeigen.

Der Frühling rund um die Mittelmeerregion und die Kanarischen Inseln zeigt sich in seiner schönsten Pracht im Mittelmeerhaus. Im Kamelienhaus blühen Azaleen und Kamelien.

In den nächsten Wochen wird sich das Bild wandeln. Täglich kommen weitere Pflanzenarten aus der Erde und die Knospen öffnen sich. Dann werden blühende Frühlingsplatterbsen, Lerchensporn und Maiglöckchen prächtig blühen.

In den japanischen und chinesischen Wäldern öffnen Rhododendren, Magnolien, wilde Kirschen und schließlich die Strauch-Pfingstrosen ihre Blüten.

Rund um den Rosenpavillon bieten im April und Mai blühende Kirsch-, Apfel-, Birnen-, Pfirsich- und Pflaumenbäume einen schönen Kontrast zum blauen Frühlingshimmel.

Ein besonderes Erlebnis bieten auch die Blüten der Wildtulpen, die man selten in Gärten sehen kann. Diese Tulpenart ist in der Steppe Zentralasiens Zuhause.

Wer auf dem Frühlingspfad durch den Botanischen Garten wandeln möchte, erhält an den Kassen Königin-Luise-Platz und Unter den Eichen 5 kostenfrei einen deutsch- und englischsprachiger Frühlingspfad-Flyer. Er führt einen Lageplan und eine Beschreibung des Pfades auf. Im Garten weisen Schilder die Stationen aus. Der Rundgang dauert mindestens eine Stunde.

Botanischer Garten, Königin-Luise-Platz, täglich von 9 bis 18 Uhr (im März), 9 bis 20 Uhr (ab April). Letzter Einlass ist eine halbe Stunde vor Schluss. Der Eintritt kostet sechs Euro, ermäßigt drei Euro.

Karla Menge / KM
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