Ausschüsse beraten über Antrag von CDU und Piraten

Lichterfelde. Der Hindenburgdamm ist auf Höhe des Universitätsklinikums Benjamin Franklin und der Kirche sehr unübersichtlich für Fußgänger. Die stark befahrene Straße hier zu überqueren, ist extrem gefährlich.

Seit Jahren versuchen Anlieger bislang vergeblich, Fußgängern das Überqueren der Hauptverkehrsstraße zu ermöglichen, ohne in Angst um Leib und Leben sein zu müssen. Ihre Vorstöße hinsichtlich verkehrsberuhigender Maßnahmen scheiterten jedoch allesamt. Die Verkehrsbehörde des Senates lehnte beispielsweise die von einer Bürgerinitiative geforderte Tempo 30-Zone zwischen Bäke- und Klingsorstraße ab.

Jetzt unternehmen die Fraktionen von CDU und Piraten in der Bezirksverordnetenversammlung einen neuen Vorstoß. Sie fordern eine Fußgängerampel in Höhe des evangelischen Gemeindezentrums der Paulus-Kirche. Das Bezirksamt wird gebeten, sich für eine solche Verkehrseinrichtung bei der Senatsbehörde einzusetzen. Von einer solchen Ampel würde die Kita der Paulus-Kirchengemeinde und die Kita des Stadtteilzentrums Steglitz direkt profitieren. Kita-Gruppen könnten dann gefahrlos in den Schlosspark Lichterfelde gelangen. Bislang rückt die Polizei an und sperrt die Straße, damit eine Gruppe die vielbefahrene Straße überqueren kann. Eine Fußgängerampel mit Bedarfsschaltung würde so auch eine Entlastung der Polizei bedeuten. Dazu verläuft die Straße hier in einer schlecht einsehbaren Kurve, heißt es in der Begründung des Antrages. Zudem sind die nächsten Fußgängerampeln weit entfernt. Der Antrag liegt dem Ausschuss für Tiefbau und dem für Verkehr und Ordnung zur weiteren Beratung vor.


Karla Menge / KM
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