Bröckelnde Steine am Geisterhaus Gardeschützenweg

Das seit Jahren leer stehende Wohnhaus am Gardeschützenweg 3 wird immer mehr zu einer Gefahr für Passanten. So berichten Anwohner, dass sich kleinere Teile der Fassade lösen und herabstürzen.

Eine Anwohnerin sei nachweislich bereits verletzt worden. Auch bei den Balkonen sind deutliche Beschädigungen zu sehen und teilweise auch rostige Träger zu erkennen. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis sich größere Teile lösen und auf die Gehwege oder die Fahrbahnen des Gardeschützenweges und des Hindenburgdammes herabstürzen, so die Befürchtungen der Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung. Sie warnen vor dramatischen Folgen, wenn die Gefährdung durch das Haus weiter ignoriert werde. Die Fraktion fordert daher das Bezirksamt in einem Antrag auf, die stark beschädigten Fensterbänke, Balkone und anderen Fassadenteile auf Kosten des Eigentümers zu sichern oder zu entfernen. „Die vorhandenen Zäune bieten keinen ausreichenden Schutz vor herabstürzenden Steinen. Der Eigentümer steht in der Pflicht, sein Eigentum vor dem Einstürzen zu schützen“, erklärt die Linksfraktion. Der Antrag wurde zur weiteren Beratung in den Ausschuss für Stadtplanung und Wirtschaft überwiesen.
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