Weidelandschaft gesichert

Lichterfelde. Das Projekt „Weidelandschaft“ inmitten des Geländes der ehemaligen Parks Range ist gesichert. Die Groth-Gruppe als Eigentümer des Areals stellt 60 000 Euro für die Pflege der sogenannten „Grünen Mitte“ zur Verfügung.

Auf dem Gelände der ehemaligen Parks Range soll eines der größten Wohnungsbauprojekte Berlins verwirklicht werden. Die Groth-Gruppe als Investor plant auf dem etwa 90 Hektar großen Areal bis zu 2500 Wohnungen. Zwei Drittel des Gebietes sollen als „Grüne Mitte“ erhalten bleiben. Seit Jahrzehnten kümmert sich das Projekt „Weidelandschaft“ um Naturschutz und Pflege der auf dem Gelände entstandenen Biotope.

„Die hervorragende fachliche Arbeit des Projektes hat ein Juwel der Biodiversität geschaffen. Es zu erhalten, ist immer das Ziel der Steglitz-Zehlendorfer Grünen gewesen“, erklären Ronald Wenke und Tonka Wojahn von B'90/Die Grünen.

Zukünftig soll der BUND die Pflege der „Grünen Mitte“ übernehmen. Das Geld erhält er zunächst für zwei Jahre vom Bezirksamt, das wiederum die Finanzmittel von der Groth-Gruppe im Rahmen von Ausgleichszahlungen überwiesen bekommt. Mit der Weitergabe des Geldes zugunsten der Sicherung der Weidelandschaft wird auch ein aktueller Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung umgesetzt. In ihrer März-Sitzung sprachen sich alle Fraktionen dafür aus, dass Naturschutzmaßnahmen auf dem Parks Range-Gelände vom Eigentümer selbst finanziert werden sollen.

Die Finanzierung des Weideprojektes ist zunächst für zwei Jahre sicher. Das schafft den Spielraum für weitere Schritte. Das Gebiet soll zukünftig für alle Menschen erlebbar gemacht werden. Der BUND sei ein fachkundiger Partner, der auch mit eigenen zusätzlichen Mitteln die Vielfalt des Geländes sichern und weiter verbessern wird, schätzen die Bündnisgrünen ein. Nach ihren Vorstellungen könnte auf dem Gelände in Lichterfelde-Süd ein Zentrum der Umweltbildung, Lehre und Forschung errichtet werden. Hier soll die Vielfalt der Arten, die auf dem Gelände inzwischen heimisch sind, sichtbar gemacht werden. Vor allem Kinder und Jugendlichen sollen somit die Natur vor Ort erfahren können. KM
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