Bezirksamt verlängert Nutzungsvertrag mit Kita-Betreiber

Lichterfelde. Endlich gibt es Sicherheit für die Kita in der Scheelestraße, die seit 2005 von der gemeinnützigen Outlaw Kinder- und Jugendhilfe mbH betrieben wird.

Weil sich das Bezirksamt mit Aussagen zur Verlängerung des Vertrages bedeckt hielt, war die Zukunft der Einrichtung ungewiss. Jetzt wurde eine Einigung erzielt und der Nutzungsvertrag um 15 Jahre verlängert. "Wir sind sehr froh, dass wir endlich Gewissheit haben. Wir können jetzt unsere Pläne zur Sanierung des Kitagebäudes in Angriff nehmen", sagt Sabine Hafener, Regionalgeschäftsführerin von Outlaw. Auf eine Verlängerung des Nutzungsvertrages um 15 Jahre haben sich Stadträtin Christa Markl-Vieto (Grüne) und Outlaw-Geschäftsführer Theo Boomgaarden geeinigt. Danach besteht für den Träger die Option, die Nutzung um weitere fünf Jahre zu verlängern. "Somit kann die Kita in der Scheelestraße 83 ihre Arbeit fortsetzen und alle Beteiligten können jetzt langfristig planen", sagt Stadträtin Markl-Vieto. Noch Anfang des Jahres war die Zukunft der Kita ungewiss. Der bestehende Nutzungsvertrag wäre zum 31. Juli 2014 ausgelaufen. Schon seit Sommer vergangenen Jahres drängte der Träger auf eine Lösung. Denn in der Region werden dringend Betreuungsplätze für Kinder von null bis sechs Jahren benötigt. Derzeit werden in der Outlaw-Einrichtung 134 Kinder betreut, davon sind 47 Kinder unter drei Jahre alt.

Viel wichtiger ist jedoch der Sanierungsbedarf an der Trinkwasserversorgung und auch am Gebäude selbst. Das Volumen für die Sanierung des Gebäudes aus dem Jahr 1982 liegt bei etwa einer Million Euro. Der Träger ist bereit, die Kosten zu übernehmen. Ohne Zusage hätte jedoch kein Kredit beantragt werden können. "Noch gibt es zwar nur eine mündliche Zusage, doch sobald der Vertrag unterschrieben ist, werden wir mit den Banken in Verhandlung treten", so Hafener. Sie geht davon aus, dass im September mit der Sanierung begonnen werden kann. Die Arbeiten werden bei laufendem Kitabetrieb ausgeführt. "Die Eltern sind informiert und wir gut vorbereitet", ist die Regionalgeschäftsführerin optimistisch.

Auch was die inhaltliche Arbeit der Kita angeht, herrscht Einigkeit. "Wir werden uns künftig über Inhalte abstimmen", so Hafener.


Karla Menge / KM
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