Fertigstellung im März 2014 geplant

Lichterfelde. Die Grundinstandsetzung der Emil-Schulz-Brücke über den Teltowkanal liegt laut Wasserstraßen-Neubauamt voll im Zeitplan.

Nachdem die Arbeiten zuletzt vorwiegend unter der Brücke stattfanden, werden jetzt die ersten beiden Vorlandbrücken in Richtung Hindenburgdamm abgebrochen und durch neue Bauteile ersetzt. Das Passieren der Brücke ist jeweils auf der zweiten Richtungsfahrbahn weiter möglich. Die Bauarbeiten befinden sich weitgehend im Zeitplan und sollen im Frühjahr abgeschlossen werden. Dann beginnt der Rückbau der anderen beiden Vorlandbrücken. Voraussichtlich bis März 2014 wird dann die Fahrbahn in Richtung Ostpreußendamm gesperrt.

Die Erneuerung der Brücke ist wegen erheblicher Schäden notwendig geworden. Bereits 1985 und 2001 wurden provisorische Hilfsstützen aus Stahl eingebaut, um das Befahren weiter aufrechterhalten zu können. Zur Grundinstandsetzung gehört der Ersatzneubau der Vorlandbrücken. Die Hauptbrücke über den Teltowkanal wird "nur" instand gesetzt. Die Gesamtkosten betragen 3,3 Millionen Euro.

Die Brücke hat eine lange Geschichte. Die erste Straßenbrücke an diesem Standort wurde im Zuge des Teltowkanal-Baus im Jahr 1905 als "Giesensdorfer Brücke" errichtet. Nach der Zerstörung im Krieg wurde sie zunächst als Provisorium wieder aufgebaut.

Durch die Zunahme des Straßenverkehrs musste die Brücke dann 1965 durch die heutige Emil-Schulz-Brücke ersetzt werden. Der Namensgeber Emil Schulz war einst Amts- und Gemeindevorsteher in Groß-Lichterfelde und Mitglied der Kreis-Kanalkommission, die für Planung und Bauüberwachung beim Bau des Teltowkanals zuständig war.


Karla Menge / KM
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