Botschafter zu Gast im Romain-Rolland-Gymnasium

Frankreichs Botschafter Philippe Etienne (links) folgte der Einladung von Tim-Christopher Zeelen ins Romain-Roland-Gymnasium. (Foto: Dorothea Maaßen)
Berlin: Romain-Rolland-Gymnasium |

Wittenau. Auf Einladung des CDU-Abgeordneten Tim-Christopher Zeelen kam am 5. Juli der französische Botschafter Philippe Etienne ans Romain-Rolland-Gymnasium, Place Molière 4.

Der französische Botschafter Philippe Etienne diskutierte mit Zeelen und Schülern des Romain-Rolland-Gymnasiums über aktuelle Politik und war über das Interesse der jungen Leute begeistert. Gemeinsam mit sechs Schülern sprachen der Politiker und der Diplomat vor ein Publikum von rund 150 Schülern über die aktuelle Politik, die Zukunft Europas und die Beziehung zwischen Deutschland und Frankreich.

„In Europa mag nicht alles gut sein, aber in der Geschichte unseres Kontinents gab es noch keine bessere Idee für Frieden, Freiheit und Wohlstand“, sagte Zeelen, gerade auch mit Blick auf das gegen die europäische Union ausgegangene Referendum in England.

In der ehemaligen französischen Besatzungszone Reinickendorf herrscht dagegen bis heute eine besondere Verbindung zu Frankreich. In diesem Jahr feiert die Städtepartnerschaft zum französischen Antony ihr fünfzigstes Jubiläum. Zeelen: „Reinickendorf ist ein gutes Beispiel dafür, wie aus Besatzern und Besetzten Freunde wurden. In diesen Zeiten ist die Freundschaft zu Frankreich wichtiger denn je.“

Gerade das Romain-Rolland-Gymnasium hat eine besondere französisch-deutsche Geschichte. Zunächst eine französische Grundschule, wurde es nach dem Fall der Mauer in eine weiterführende Schule umgewandelt und zeichnet sich heute aus durch einen intensiven Schüleraustausch mit Frankreich, einen großen Schwerpunkt auf der französischen Sprache, bilinguale Züge und der Teilnahme am Erasmus-Programm. Auch ihre besondere Lage in der von den Franzosen erbauten Cité Foch unterstreicht ihre Verbindung zu Frankreich. CS
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