Am Zabel-Krüger-Damm in Lübars sollen neue Eigenheime entstehen

Lübars. Der Bezirk geht ein neues Bauprojekt in Lübars an: Auf der Freifläche am Zabel-Krüger-Damm 94 sollen rund 30 Einfamilienhäuser entstehen. Investor ist die BfB Projekt Management GmbH. Sie richtet die Siedlung her.

Das Unternehmen will weg vom grauen Reihenhaus-Image. Großzügig und individuell soll am Zabel-Krüger-Damm gebaut werden. Dafür richtet die BfB Projekt Management GmbH 31 Parzellen für Eigenheime auf der Freifläche zwischen der Kleingartenanlage Wiesengrund und Am Klötzbecken ein. Mit der Erschließung soll in den nächsten Wochen begonnen werden. Leitungen für Trinkwasser, Abwasser, Strom, Gas und Telefon werden verlegt, Zufahrtsstraßen gebaut und Laternen aufgestellt. Dann werden die Parzellen an potenzielle Häuslebauer vermarktet. Gegen Ende dieses Jahres könnte dann der Bau der maximal zweigeschossigen Eigenheime beginnen, informierte Frank Sonnenburg, Geschäftsführer der BfB bei der Vorstellung des Bauvorhabens am 12. Juni.

Investor und Bezirksamt sind optimistisch, die Parzellen schnell verkaufen zu können. Denn der Trend, mitten in der Stadt, aber dennoch im Grünen zu leben, hat auch Reinickendorf erreicht. Und: "Immer mehr Familien wollen sich ein individuelles Eigenheim bauen, anstatt in ein fertiges Reihenhaus zu ziehen", bestätigte Marius Helmuth-Paland, Leiter des Reinickendorfer Stadtplanungsamtes. Das habe das jüngste Bauprojekt in Lübars gezeigt. Die erschlossenen Grundstücke an der Quickborner Straße 111 waren in nur zwei Monaten verkauft. 75 Einfamilienhäuser wurden dort im vergangenen Jahr gebaut.

Die Liegenschaft am Zabel-Krüger-Damm hat der Investor von der Wohnungsbaugesellschaft GSW Immobilien AG erworben. Obwohl von einem Landschaftsschutzgebiet umgeben, war die Fläche immer schon für Wohnbauzwecke gewidmet, so Stadtplaner Paland. Knapp 40 Prozent bleiben auch künftig grün. Die rund 11 000 Quadratmeter hat die BfB dem Bezirksamt übertragen, das die Fläche pflegen wird. Vom Zabel-Krüger-Damm bis zur Wittenauer Straße soll parallel zum Wohnungsbau zudem eine parkähnliche Grünverbindung entstehen.


Ulrike Kiefert / uk
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