Paketzusteller belieferte sich selbst: Haftbefehl wegen Warenkreditbetrugs

Märkisches Viertel. Wegen eines bereits bestehenden Haftbefehls in einem anderen Bundeslandes sowie des dringenden Verdachts des Warenkreditbetruges haben Polizeibeamte am 30. Juli einen 37-jährigen Mann am Senftenberger Ring festgenommen.

Der Mann, der als Paketzusteller angestellt ist, steht in dringendem Verdacht, zusammen mit mindestens einem Komplizen in erheblichem Umfang Waren an Scheinadressen bestellt zu haben, die auf seiner Auslieferungstour lagen. Diese betrügerisch bestellten Pakete soll er dann als ausgeliefert quittiert und beiseite geschafft haben.

Eine Zeugin hatte bereits am 21. Juli die Polizei verständigt, nachdem sie beobachtet hatte, wie der Mann Pakete aus seinem als Auslieferfahrzeug genutzten Wagen in ein anderes Fahrzeug verbracht hatte. Daraufhin verdichteten sich die Hinweise auf ein mögliches kriminelles Handeln des Paketzustellers.

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung im Senftenberger Ring fanden die Beamten diverse Beweismittel. Auch bei einer Durchsuchung der Wohnung eines mutmaßlichen 22-jährigen Mittäters in der Kolberger Straße in Gesundbrunnen beschlagnahmten die Polizisten Beweismittel. Den 22-Jährigen trafen sie nicht an, die Ermittlungen gegen ihn laufen. CS
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