Brennstoff Holz senkt Kohlendioxid-Ausstoß

Den Grundstein legten Bürgermeister Frank Balzer, Senatorin Katrin Lompscher, Wolf-Dietrich Kunze (Vattenfall) und Jörg Franzen (Gesobau) 2011. (Foto: Vattenfall)

Märkisches Viertel. Das künftige Biomasse-Heizkraftwerk Märkisches Viertel hat am 15. Februar seine Turbine erhalten. In der zweiten Hälfte 2013 soll es betriebsbereit sein.

Die Turbine ist das Kernstück des Biomasse-Heizkraftwerkes an der Wallenroder Straße 2. Sie ist mehr als zwei Meter lang und hat ein Gewicht von rund 13 Tonnen. "Der Umbau des ehemaligen Fernheizwerkes im Märkischen Viertel befindet sich damit auf der Zielgeraden", sagte Vattenfall-Sprecher Steffen Herrmann. In der zweiten Hälfte 2013 soll es ans Netz gehen. Das Kraftwerk wird über eine Heizleistung von 18 Megawatt verfügen und Strom von rund fünf Megawatt ins Netz einspeisen. Damit können etwa 30 000 Wohnungen im Märkischen Viertel, Industriebetriebe und öffentliche Einrichtungen umweltfreundlich mit Warmwasser und Wärme versorgt werden. Denn mit dem Brennstoff Holz werden nach Angaben von Vattenfall jährlich bis zu 26 000 Tonnen CO 2 -Ausstoß vermieden. Das Holz, das in der neuen Anlage verfeuert werden soll, stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Darauf hatten sich Vattenfall und das Land Berlin im Frühjahr 2011 in einer Vereinbarung über die Nachhaltigkeit der Biomassebeschaffung geeinigt. Der Grundstein für das neue Biomasse-Heizkraftwerk im Märkischen Viertel wurde im August 2011 gelegt. Dafür wurde das bestehende Fernheizkraftwerk umgestaltet und die neue Anlage in das denkmalgeschützte Gebäude an der Wallenroder Straße integriert. Ursprünglich sollte das Biomasse-Heizkraftwerk schon im vorigen Jahr betriebsbereit sein.


Ulrike Kiefert / uk
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