Rund 9400 Wohnungen in der Großsiedlung bereits saniert

Noch bis Ende 2015 wird das Märkische Viertel energetisch saniert. (Foto: Christian Schindler)

Märkisches Viertel. Die Modernisierung des Märkischen Viertel verläuft nach Angaben der Gesobau planmäßig.

Laut eines Berichts des städtischen Wohnungsbauunternehmens für die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) vom 12. März waren Ende vergangenen Jahres insgesamt 9402 Wohnungen in der Großsiedlung saniert. Damit befinden sich 70 Prozent der Wohnungen auf dem neuesten technischen Stand. Ziel der Gesobau ist es nach wie vor, das Märkische Viertel bis 2015 komplett zu saniert. Die Investitionssumme liegt bei mehr als einer halben Milliarde Euro.

Mit der fortschreitenden Sanierung sinkt nach Gesobau-Angaben auch der Leerstand. Standen im Juni vergangenen Jahres noch 992 Wohnungen leer, waren es im Dezember noch 796. Allerdings ist darin auch der sogenannte strategische Leerstand enthalten. Das Unternehmen hält Wohnungen bewusst frei, um diese modernisieren zu können. Davon bereinigt, sank der reale Leerstand von Juni bis Dezember von 488 Wohnungen auf 282, was eine Veränderung von 3,3 auf 1,9 Prozent entspricht.

Noch in diesem Jahr will die Gesobau zudem dem Wunsch vieler Mieter nach Hausmeistern nachkommen. Für zehn Wohnhausgruppen mit rund 7400 Wohn- und Gewerbeeinheiten sind 14 Hausmeister vorgesehen, die eine "Domizilpflicht" haben. Sie sollen in ihrem Arbeitsbereich auch wohnen.

Im Sommer können sich die Bewohner des Märkisches Viertels zudem auf einige Feiern freuen. Am 1. August jährt sich der Einzug der ersten Mieter ins Märkisches Viertel zum 50. Mal.


Christian Schindler / CS
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