Schüler befassten sich in Projektwoche mit Nachhaltigkeit

Christian Richter verfolgte mit seinen Schülern den Produktionsweg einer Jeans. (Foto: Schindler)

Märkisches Viertel. Dem Thema "Klimaschutz und Nachhaltigkeit" hatten die Thomas-Mann- und die Bettina-von-Arnim-Oberschule ihre aktuelle Projektwoche gewidmet. Am 28. November präsentierten sie in der Thomas-Mann-Oberschule ihre Ergebnisse.

Auch Lehrer können in Projektwochen etwas dazulernen. So erging es Christian Richter, der die achte Wirtschaftsklasse an der Thomas-Mann-Oberschule unterrichtet. Über eine Satellitenanlage auf dem Dach der Schule empfingen er und seine Schüler Satellitenbilder, die Aufschluss über Auswirkungen von Klimaveränderungen geben konnten.

"In einem zweiten Schritt haben wir uns dann mit der Bekleidungsindustrie befasst", sagt Richter. Die Schüler verfolgten dabei den Weg einer Jeans von der Gewinnung der Rohstoffe bis zum Angebot als Ware in einem Geschäft. Dabei trafen sie auf einen interessanten statistischen Wert: Jeder Deutsche kauft pro Jahr im Schnitt zehn Kilo an Kleidung.

Was dann auch für Richter neu war: Der Gebrauch der Kleidung - beziehungsweise vor allem das Waschen - kann die Umwelt stärker schädigen als die eigentliche Produktion.

Die Themenwochen der beiden Schulen wurden unterstützt von der Gesobau, die die Großsiedlung Märkisches Viertel zur Niedrigenergie-Siedlung umbaut, sowie von der Senatsverwaltung für Bildung und von der Grünen Liga.


Christian Schindler / CS
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