Wohnungsunternehmen Gesobau führt Service wieder ein

Märkisches Viertel. Die Gesobau AG will im Frühjahr wieder Hausmeister im Märkischen Viertel einsetzen. Sie sollen als Ansprechpartner für die Mieter vor Ort sein und auch wohnen.

Das neue Hausmeistermodell will das Wohnungsunternehmen zunächst für rund 7600 modernisierte Wohnungen im Märkischen Viertel einführen und später sukzessiv auf weitere Mietshäuser nach deren Sanierung ausweiten. Dafür hat die Gesobau die Tochtergesellschaft "berlinwohnen Hausmeister GmbH" gegründet. "Viele unserer Kunden wünschten sich ihren guten alten Hausmeister von früher zurück, der vor Ort ein erreichbarer Ansprechpartner ist, das Sicherheitsgefühl verstärkt, die Sauberkeit verbessert, schnelleren Service bietet und für weniger Vandalismus sorgt", so Gesobau-Prokurist Ulf Lennermann. Nach der Modernisierung der Wohnhäuser sei das neue Hausmeistermodell eine zeitgemäße Organisation und ein wesentlicher Bestandteil für die Zufriedenheit der Mieter.

Bisher gab es sogenannte Objektbetreuer, die zwar auch für die Wohnhäuser zuständig waren, jedoch nicht in den Anlagen wohnten. Der Hausmeister der neuen Schule soll über bisherige Kontrollaufgaben im Wohngebiet hinaus auch Reinigungsarbeiten im und rund um die Wohnhäuser übernehmen. Über die Büros vor Ort, die aktuell umgebaut und eingerichtet werden, sind sie dann für die Mieter regelmäßig ansprechbar.

Die neue Hausmeister GmbH wird von zwei Geschäftsführerinnen geführt: Nadine Gerstner (33), Gesobau-Kundencenterleiterin im Märkischen Viertel, und Silvia Trieglaff (49), Gruppenleiterin Controlling der Gesobau. Zurzeit laufen die Einstellungsgespräche mit potenziellen Hausmeistern.


Ulrike Kiefert / uk
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