Sanfte Kampfkunst: Judo-Verein Märkisches Viertel bietet jetzt auch Jiu-Jutsu an

Der CDU-Abgeordnete Frank Steffel (rechts) besuchte den Judo-Verein Märkisches Viertel, übte Jiu-Jutsu und überbrachte eine Spende für neue Matten. (Foto: Benno Müchler)

Märkisches Viertel. Sanfter Kampf – was erst einmal nach einem Widerspruch klingt, ist Kern der japanischen Sportart Jiu-Jutsu. Die hat jetzt der 1. Judo-Club neu im Angebot.

Zweimal pro Woche bietet der Verein mit dem vollständigen Namen „1. Judo-Club Märkisches Viertel 1968“ in der Großsiedlung Judo-Trainingsstunden an – montags und donnerstags Nachmittag in der Turnhalle des Hannah-Höch-Campus in der Finsterwalder Straße 52.

Jetzt ist sind noch zwei Abendtermine im Jiu-Jutsu hinzugekommen. Der von den japanischen Samurai stammende Kampfsport vermittelt eine „sanfte, nachgebende Kunst“ der waffenlosen Selbstverteidigung. Jiu-Jitsu soll unter anderem Charakter und Selbstbewusstsein stärken und helfen, Konflikte friedlich zu lösen. Sportler lernen zwar Schlag-, Tritt-, Stoß-, Wurf- und Hebeltechniken – das Prinzip lautet aber „Siegen durch Nachgeben“.

Zusätzliche Trainingsangebote brauchen zusätzliche Ausrüstung: Für den 1. Judo-Club im MV gab’s vor Kurzem eine Spende der Spielbank Berlin in Höhe von 1000 Euro – vom Geld will der Verein eine dringend benötigte neue Kampfmatte und andere Geräte anschaffen. Aktuell sind 80 Mitglieder im Judo-Club organisiert. bm

Infos und Kontakt gibt es unter  415 45 41 und per E-Mail an: mipacho@aol.com.
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