Freche Chansons berühmter Frauen

Chanson-Nette entführt die Besucher in die Kulturszene der 20er-Jahre. (Foto: Klaus Tessmann)
Berlin: Gründerzeitmuseum Mahlsdorf |

Mahlsdorf. Die Sängerin und Schauspielerin Jeannette Urzendowsky verkörpert als „Chanson-Nette“ Gören, Damen, Dirnen, Diven und andere Berlinerinnen. Dieses einzigartige musikalische Rendezvous präsentiert sie am 8. November im Gründerzeitmuseum.

Im Programm erleben die Zuhörer Titel von Blandine Ebinger, Claire Waldoff, Marlene Dietrich, Grethe Weiser und Fritzi Massary, die noch kurz vor ihrer Flucht vor den Nazis sang: „Ich bin eine Frau, die weiß, was sie will.“

Chanson-Nette kommt mit ihren ganz unterschiedlichen musikalischen Gästen ins Gespräch. Dabei wird sie am Piano begleitet von Angela Stoll. Die beiden Gastgeberinnen wollen an diesem Abend Künstlerinnen der Stadt vorstellen, die mit Geist und Witz das Kulturleben Berlins in den 20er-Jahren geprägt haben. Außerdem singt Chanson-Nette Lieder von Hildegard Knef „Ich brauch‘ Tapetenwechsel“, „Heut gefall‘ ich mir“, und sie liest Gedichte vor von Mascha Kaléko und Else Lasker-Schüler.

Die beiden Künstlerinnen wollen an diesem Abend zeigen, dass die Berliner Kunst- und Kulturszene ohne die Frauen gar nicht denkbar wäre. Daran hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auch nichts geändert. Deshalb verbschiedet sich das weibliche Duo auf der Mahlsdorfer Bühne mit Chansons zeitgenössischer Berlinerinnen: „Schönheit" von Popette Betancor, „Sonnenbrand" von Francoise Cactus. KT

"Chanson-Nette"-Abend im Gründerzeitmuseum, Hultischiner Damm 333, Sonntag, 8. November, ab 19 Uhr. Eintritt: zwölf Euro, Karten unter  567 83 29, mehr Infos: www.gruenderzeitmuseum.de
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