Mieter schätzen Verkehrslage und schnelles Internet

Seit der Umbenennung in B1 Business Park im September vergangenen Jahres erlebt das Gewerbegebiet an der B 1 an der Stadtrenze einen Aufschwung. (Foto: hari)

Mahlsdorf. Der B1 Business Park an der Stadtgrenze scheint doch noch eine Erfolgsgeschichte zu werden. Nach Jahren der Stagnation zieht der Standort neue Mieter an.

Das Gewerbegebiet an der Landsberger Straße Richtung Stadtgrenze hat in den zurückliegenden Jahren vor allem mit Leerstand zu kämpfen gehabt. Ein Viertel der Fläche war ungenutzt. Im Verlaufe dieses Jahres hat sich dies sichtbar geändert. Es biegen immer mehr Geschäftsfahrzeuge von der B1 in die Landsberger Straße ab. Diesen Aufschwung machen auch Zahlen deutlich.

Seit Anfang 2012 konnten acht neue Mietverträge abgeschlossen werden. Über 12 000 Quadratmeter Gewerbefläche wurde neu belegt. Damit hat sich der Leerstand innerhalb dieses Jahres auf die Hälfte reduziert.

Ein Schlüssel des Erfolgs ist ein neues Marketing verbunden mit einem neuen Namen. Das 1998 erbaute Gewerbegebiet hieß bis September 2011 schlicht "Gewerbe im Park". Es wurde in "B1 Business Park" umgebannt. "Wir machen dadurch eine Stärke des Standortes schon im Namen deutlich", sagt Sascha Nöske, Geschäftsführer der Strategis AG. Der Immobiliendienstleister hat im vergangenen Jahr die Vermarktung des größten Teils des Geländes übernommen.

Der B1 Business Park umfasst rund 100 000 Quadratmeter Fläche. Die meisten Mieter nutzen Büroräume. Aber auch Dienstleister und produzierendes Gewerbe haben sich hier angesiedelt.

Mit einer Standortkonferenz am 1. November wurde der nächste Schritt getan, um den B1 Business Park stärker in die regionale Wirtschaft einzubinden. "Der B1 Businesspark ist vielleicht nicht das größte, aber sicher eines der schönsten Gewerbegebiete in Marzahn-Hellersdorf", sagt Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff.

Kunden schätzen besonders die verkehrsgünstige Lage des B1 Business Parks. Ein weiteres Standortargument ist das neue Hochleitungsinternet. Die Mieter können seit Ende Oktober Leitungen nutzen, die pro Sekunde bis zu zehn Gigabits verarbeiten können. "Außerdem haben wir eine sehr gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und Parkplätze stehen auf den Gelände auch noch genügend zur Verfügung", sagt Nöske.


Harald Ritter / hari
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