Absage für Waldpromenade: Forsten lehnen Ausbau zum Wanderweg ab

Mahlsdorf. Der Ausbau der Waldpromenade ist umstritten. Von den Berliner Forsten kommt eine glatte Absage.

Die Bezirksverordnetenversammlung beschloss im Februar, dass die Waldpromenade am südlichen Ende von Mahlsdorf zu einem Wanderweg ausgebaut werden soll. Der Wanderweg soll das Erpetal in Köpenick über das südliche Mahlsdorf mit dem Wuhletal verbinden.

Die Waldpromenade wurde um 1900 von dem damaligen Haus- und Grundbesitzerverein Mahlsdorf-Süd angelegt. Sie erstreckt sich von der Mirower Straße bis zur Arndtstraße auf zweieinhalb Kilometer Länge. Seit dem Abriss des Funkamtes Köpenick im Jahr 2002 verwildert der Weg und die Berliner Forsten ließen 2013 sogar die Wegebeleuchtung abbauen.

Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung, bat zunächst die Berliner Forsten um eine Stellungnahme. Die Antwort fiel negativ aus. Die Forsten wollen keinen ausgebauten Wanderweg, sondern die Renaturierung der angrenzenden Waldstücke vorantreiben.

Daraufhin wandte sich Gräff an die für die Forsten zuständige Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Staatssekretär Christian Gäbler (SPD) antwortete ihm, dass zunächst zusammen mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick zu prüfen wäre, ob ein Ausbau der Waldpromenade mit geringem Aufwand möglich ist. Im Übrigen gäbe es bereits eine Vernetzung des Europawanderweges E11 entlang der Erpe und dem Wuhlewanderweg über die Dammheide. hari
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