unglück am bahnhof mahlsdorf

Zum tragischen Unglück am S- Bahnhof am Mahlsdorf
Der alte Mann und seine letzte Busfahrt

Dem verstorbenen Fahrgast, seinen Hinterbliebenen und den Busfahrern der Linie 398
unser tiefes Mitgefühl. Nicht nur in öffentlichen Nahverkehrsmitteln kann hier einem das
Unglück ereilen, auch wenn mann/ frau am Umsteigebahnhof in Mahlsdorf auf den Bus
wartet. Geschehen an einem schönen Frühlingstag nachmittags: Eine ältere Dame wartet
mit anderen; der Bus 395 kommt ; die Bustüren öffnen sich und die anderen springen
beiseite; denn ein Schwall Fahrgäste, der zur einfahrenden S- Bahn eilt, reißt sie- da zu
alterslangsam - um. Pech gehabt oder nun doch Glück, denn sie kam "nur" mit Schläge,
Schrecken und Blessur davon. Aber ihren Bus hat sie verpaßt. Was kann der Busfahrer da
machen?
Es gibt keinen gesicherten Warteort an dieser Großhaltestelle (5 Buslinien); kein Warte-
häuschen mit Bänke für ältere Menschen, um dann in Ruhe fast stressfrei in den Bus
steigen zu können - auch bei Regen u nd Schnee.Von hinten drängeln viele S- Bahnreisende
und andere Fußgänger; von vorn die Masse Autos und Busse; dazwischen sind noch
Fahrradfahrer, Kinderwagen, Rollstühle und Menschen mit Rolator usw. auf diesem dafür viel
zu schmalen Bürgersteig (4,72m) am S- Bahn Ausgang.
Dieses chaotische Provisorium wird nicht durch einen möglich nötigen größeren Vorplatz
entkrampft und für Reisende sicherer gestaltet, sondern durch einen Straßenbahnhof und
Fernbahnsteig( Er könnte prima in Kaulsdorf gebaut werden! ) gewaltig gesteigert. Schon die
Bauzeit wird für Busfahrer und Reisende eine kaum noch zu bewältigende Herausforderung
werden. Das sehen die Planer sicher nicht so und wir Mahlsdorfer werden vorher sowieso
nicht gefragt. Uns wird vom CDU Direktkandidaten eine Verbesserung von zukunftsfähiger
Lebensqualität (Wo immer mehr Bäume abgehackt werden- auch am Bahnhof) suggeriert.
Sein Wahlkampfschreiben vom August 2016)
Darum sollte man als 65+ Mensch den Umsteigebahnhof in Mahlsdorf meiden, die Bus-
und dann Straßenbahnlinie vön den anderen Endhaltestellen benutzen, wo es sichere
Einstiegsmöglichkeiten und Fahrrouten gibt( z.B. für Linie 398 vom U -Bahnhof Elsterwerder
Platz, dann Linie 62 von Köpenick) oder sich gleich einen Heimplatz in altenfreundlicher
Gegend besorgen. Denn dieser Bahnhof Mahlsdorf (ohne Toiletten) wird für alte Menschen
so immer mehr zur Todesfalle werden und kein jüngerer Planer wird daran was ändern
wollen bzw. können, auch nach den nächsten Wahlen nicht. Unfähigkeit überall in Mahlsdorf
zu Lasten v on Natur und alten Mahlsdorfern.
Lutz W R Reineke aus Mahlsdorf
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