"Der Krieg ist ein Teil von mir": Bilder und Lesung im Studio

Berlin: Studio im Hochhaus |

Neu-Hohenschönhausen. Die Ausstellung " ... der Krieg ist ein Teil von mir" ist noch bis zum 31. Mai im Studio im Hochhaus, Zingster Straße 25, zu sehen. Gezeigt werden Ölbilder, Aquarelle, Grafiken, Zeichnungen, Collagen und Fotos.

Die Werke stammen von zehn russischen, ukrainischen und deutschen Künstlern. Sie setzen sich mit dem Thema Krieg und Heimatverlust auseinander. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf ein Zitat des ukrainischen Dichters Jurij Levitanskij (1922-1996), der sich nach dem Sinn von Gewalt und Terror fragte.

Unter den Künstlern ist Marina Lyubaskina, die in ihren Fotografien Kriegsspielzeug in Blumentöpfen arrangiert. Oder Alexander Sementzov, der seine eigenen Erfahrungen im Kaukasus-Krieg zum Thema macht.

Ergänzend zur Ausstellung findet am 24. April um 19 Uhr die Lesung "Islamischer Frühling - Islamistischer Winter?" statt. Die Literaturwissenschaftlerin Sabine Kebir und der irakische Autor Fadhil al Azzawi sprechen über den Roman "Der Letzte der Engel". Azzawi beschreibt in seinem Buch aus dem Jahr 1992 die Zerstörung seines Heimatlandes. Der Eintritt zur Lesung kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro.

Der Besuch der Ausstellung " ... der Krieg ist ein Teil von mir" ist kostenlos. Sie ist montags bis donnerstags, 11 bis 19 Uhr, freitags, 11 bis 18 Uhr, und sonntags, 14 bis 18 Uhr, zu sehen. Führungen können vereinbart werden unter 929 38 21.


Karolina Wrobel / KW
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