Kernverwaltungsstandort soll im Herbst in Betrieb gehen

Das Gesundheitsamt wird derzeit als erster von drei geplanten Kernverwaltungsstandorten ausgebaut. | Foto: HDK
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Mariendorf. Ende 2013 war das Dienstgebäude des Gesundheitsamts an der Rathausstraße 27 für den Um- und Ausbau zu einem von drei Kernverwaltungsstandorten geräumt worden. Eigentlich sollten die Arbeiten Ende des vergangenen Jahres beendet sein.

Daraus ist bekanntlich nichts geworden. Wie berichtet, war schon Anfang 2014 klar, dass die ursprünglich kalkulierten und vom Abgeordnetenhaus zur Verfügung gestellten fünf Millionen Euro nicht reichen würden. Nach einer zwischenzeitlichen Umplanung fehlten plötzlich rund eineinhalb Millionen Euro, die erst besorgt werden mussten. Damit waren alle Termine und Zeitpläne Makulatur.

Spätestens im kommenden Herbst soll es aber nun endlich soweit sein. Die Amtsärztin und Leiterin des Gesundheitsamts, Dr. Sina Bärwolff, rechnet etwa im Oktober mit der Rückkehr in die Rathausstraße. So genau möchte sich Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) vorsichtshalber nicht festlegen. Nur so viel: "Die Rathausstraße wird fertig! Die Bauarbeiten liegen gut im Zeitplan und werden noch in diesem Jahr abgeschlossen. Damit können auch die Umzüge des Gesundheits- und Jugendamts noch in diesem Jahr stattfinden", so Schöttler. Bis dahin bleibt die Gesundheitsbehörde mit den Bereichen Sozialpsychiatrischer Dienst, Soziale Beratungsstelle für Menschen mit Krebs, HIV oder Aids, Hygiene und Umweltmedizin, Heilpraktiker-Angelegenheiten sowie der Amtsärztin weiter im Dienstgebäude an der Alarichstraße 12-17 in Tempelhof.

Als die anderen beiden Kernverwaltungsstandorte sind übrigens das Rathaus am Tempelhofer Damm und das Rathaus Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz vorgesehen. Schlussendlich soll an den drei Standorten mittelfristig die gesamte Bezirksverwaltung gebündelt werden.

Am Mariendorfer Standort (Baujahr 1979) werden nach dem augenblicklichen Stand der Dinge voraussichtlich hauptsächlich das Gesundheits- und das im Rathaus Friedenau ansässige Jugendamt ihre Dienststellen einrichten.

Horst-Dieter Keitel / HDK
Autor:

Horst-Dieter Keitel aus Tempelhof

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