Polizei beschlagnahmt 100 000 Zigaretten

Berlin: Friedhof |

Niederschöneweide. Zivilfahnder der Bundespolizei konnten die geplante Übergabe von Schmuggelzigaretten verhindern.

Die Täter hatten sich einen friedlichen Ort für ihr unchristliches Gewerbe ausgesucht, den Friedhof Baumschulenweg. Zivilbeamte hatten am 25. Juni gegen 18 Uhr zwei Verdächtige bereits am Bahnhof Schöneweide ins Visier genommen und waren ihnen bis in die Rixdorfer Straße gefolgt. An einem Nebeneingang zum Friedhof trafen sich die Männer mit einem Dritten.

Dann hielt ein Auto, der Fahrer öffnete den Kofferraum. Als sich die Beamten zu erkennen gaben, flohen drei der mutmaßlichen Schmuggler, nur der 24-jährige Lieferant konnte festgenommen werden. Im Kofferraum fanden die Bundespolizisten 100 000 unversteuerte Glimmstängel sowie mehrere unterschiedliche Autokennzeichen aus Polen und Deutschland.

Der bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getretene polnische Lieferant wurde dem Haftrichter vorgeführt, die Zigaretten beschlagnahmt. Bei einem Verkauf wäre ein Steuerschaden von 19 000 Euro entstanden. Gegen den Mann wird jetzt wegen Steuerhinterziehung und Urkundenfälschung ermittelt. RD
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