Polizei fasst einen mutmaßlichen Bankräuber

Der Fall sorgte im Oktober für Schlagzeilen. Einbrecher hatten die Sparkasse am Mariendorfer Damm heimgesucht, ausgeraubt und gesprengt. (Foto: HDK)

Mariendorf. Im Fall des spektakulären Einbruchs im Oktober in die Sparkassen-Filiale am Mariendorfer Damm kann die Polizei einen ersten mutmaßlichen Täter präsentieren.

Nachdem ihm die Polizei auf die Spur gekommen war, wurde der dringend Tatverdächtige 29-Jährige mit internationalem Haftbefehl gesucht. Ende Januar ist er beim Versuch, mit gefälschten Personalpapieren aus der Türkei kommend in Italien einzureisen aufgeflogen und verhaftet worden. Vergangene Woche haben Berliner Zielfahnder den schon einschlägig polizeibekannten Mann in Rom abgeholt und nach Moabit ins Untersuchungsgefängnis gebracht.

Es geschah am Sonntagmorgen des 19. Oktober 2014 gegen 6.30 Uhr. Wie berichtet, waren mehrere maskierte Täter in die Sparkassen-Filiale am Mariendorfer Damm gegenüber vom Volkspark eingestiegen und hatten mehr als Hundert Schließfächer aufgebrochen und ausgeräumt. Um die Spuren zu verwischen, hatten die Täter eine Explosion ausgelöst. Die Detonation im Erdgeschoss des Wohnhauses war so stark, dass ein Brand ausbrach, die Filiale völlig verwüstet und mehrere der großen Schaufenster des Geldinstituts herausgesprengt wurden. Verletzt wurde niemand. Die Höhe des Gesamtschadens, insbesondere, was die Inhalte der ausgeraubten Schließfächer betrifft, wurde bislang nicht beziffert. Die Ermittlungen zu den weiteren Tätern dauern an, teilt die Staatsanwaltschaft mit.


Horst-Dieter Keitel / HDK
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