Kapazitätsgrenze erreicht: Starke Bilanz zu Rocktreff und Spielfest

Rund 16 000 Besucher wurden beim 34. Rocktreff mit Spielfest im Mariendorfer Volksparkstadion gezählt. (Foto: HDK)

Mariendorf. „Mehr geht nicht!“, brachte es Erhard Pietsch, Chef vom Druckcenter Berlin und einer der Hauptsponsoren, auf den Punkt. Vom 7. bis 9. Juli hatte sich das Fußballfeld im Mariendorfer Volksparkstadion für den Rocktreff und das Spielfest zum 34. Mal in eine rappelvolle Volksfestwiese verwandelt.

Obwohl das von Regen und sogar Hagel begleitete Wetter am ersten Tag zum Rocktreff-Beginn zunächst gar nicht gut ausssah, hatte Petrus den Fehler aber schnell eingesehen und alles wurde und blieb bis zum Ende der aus reichlich Rockmusik und dem Spielfest kombinierten Veranstaltung wieder richtig gut.

Außerdem lassen sich echte Rockfans von ein paar Wassertropfen sowieso nicht abschrecken und das Spielfest ging erst einen Tag später los. Insgesamt markieren der dreitägige Rocktreff und das zweitägige Spielfest 2017 den rekordmäßigen Höhepunkt des mittlerweile weit über die Stadtgrenze hinaus bekannten Open-Air-Spektakels – aber gleichsam auch das Erreichen der Kapazitätsgrenze. Zwar drängelten sich beim Rocktreff im Jahr 2003 schon mal rund 20 000 Menschen im Mariendorfer Stadionoval, da aber war das Spielfest noch wesentlich kleiner.

„Mehr geht nicht“, sagt auch Veranstaltungskoordinator Ed Koch und lässt die Zahlen für sich sprechen. Danach wurden an den drei Tagen rund 16 000 Besucher gezählt. Der Eintritt war wie immer frei und der Andrang am Eingang entsprechend enorm. „Die Zählwerke klickten förmlich ununterbrochen“, so Kochs Beobachtung. Mehr als die Auftritte von 16 Bands geht auch nicht, weil an drei Tagen einfach nicht mehr Zeit ist und mehr als die große Bühne und die inzwischen 30, teils raumgreifenden Mitmachangebote und Stände des Spielfests für die ganze Familie passen auch nicht auf den Platz. „So waren Rocktreff und Spielfest in diesem Jahr einfach gesagt optimal“, freut sich Ed Koch und vergisst nicht zu erwähnen, dass rund 60 Ehrenamtliche das Projekt "gewuppt“ hätten und dieses Engagement kaum noch übertroffen werden könne. Wie üblich ist aber nach dem Rocktreff vor dem Rocktreff und die Vorbereitungen für das kommende Jahr haben schon beim Abbau der Veranstaltung begonnen. HDK
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