Wohin Geld aus dem Schulanlagensanierungsprogramm fließt

Hildegard Bentele, schulpolitische Sprecherin der CDU im Abgeordnetenhaus, und Baustadtrat Daniel Krüger (CDU) besichtigen die neuen Sanitäranlagen. (Foto: privat)

Mariendorf. Die Abgeordnete Hildegard Bentele und Tempelhof-Schönebergs Baustadtrat Daniel Krüger (beide CDU) trafen sich neulich auf der Toilette. Die Politiker wollten wissen, "wohin all die Millionen fließen", die im Schulanlagensanierungsprogramm ausgegeben werden.

Bentele und Krüger besichtigten die sanierten Sanitäranlagen im Eckener-Gymnasium. Nun wissen die schulpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und der Stadtrat wo - zumindest in Mariendorf - das Geld geblieben ist. Nach monatelangen Bauarbeiten und zwischenzeitlicher Dixi-Klo-Benutzung stehen den rund 750 Schülern der 1907 an der Kaiserstraße 17-21 errichteten Bildungsanstalt nun wieder tadellose Sanitäranlagen, neu gefliest und frisch lindgrün angestrichen, zur Verfügung. Durch eine andere Aufteilung gibt es jetzt mehr Toiletten, extra auch für Rollstuhlfahrer, und Pissoirs ohne Wasserspülung. Neueste Technologie macht es möglich. Die wasserlosen Urinale Marke "Sanifair" müssen nur noch einmal am Tag zentral gespült werden.

Für alle 55 Schulen in Tempelhof-Schöneberg stehen dieses Jahr insgesamt etwa sieben Millionen Euro aus dem Sport- und Schulanlagensanierungsprogramm zur Verfügung. "Die Sanierung der sanitären Anlagen ist eine Daueraufgabe des Bezirksamts. Die Kunst besteht darin, das Maximale aus den begrenzten Mitteln herauszuholen", so Stadtrat Krüger. Und Hildegard Bentele fügt hinzu, dass Schultoiletten in Ordnung sein müssen und dazu selbstverständlich auch ein "guter baulicher Zustand sowie eine entsprechende Nutzung und Reinigung" gehören. Außerdem kündigte Bentele an, dass sie der in Tempelhof-Schöneberg noch nicht erfolgten Umsetzung des 2012 auf Landesebene beschlossenen Hausmeisterassistentenprogramms nachgehen werde. "Hausmeister spielen schließlich bei allen Unterhaltungs- und Instandsetzungen eine wichtige Rolle", so Bentele.


Horst-Dieter Keitel / HDK
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