Angriff auf Beamte abgewehrt

Mariendorf. "Barry" machte kurzen Prozess. Der Polizei-Diensthund beendete einen Angriff auf zweibeinige Kollegen und biss dem 21-jährigen Angreifer in den Rücken. Der alkoholisierte Mann erlitt eine leichte Verletzung und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Vorgeschichte: Am 17. Februar kam es gegen 22.40 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz in der Lankwitzer Straße. Im Streit hatte ein ihr unbekannter Mann eine 22-jährige Frau zu Boden gestoßen. Als ihre Mutter zu schlichten versuchte, wurde auch sie attackiert und mehrfach mit Boxhieben am Kopf getroffen. Ein 21-Jähriger Zeuge wollte ebenfalls beruhigend eingreifen. Auch er wurde aber von dem unbekannten Schläger, der sich laut Zeugenaussagen zu einer etwa 30-köpfigen Gruppe gehören soll, die sich häufiger in der Gegend aufhält, angegriffen und mit Faustschlägen traktiert.

Als dann die alarmierten Polizeibeamten den Tathergang klären wollten, leistete dieser Zeuge plötzlich rabiaten Widerstand gegen die Staatsgewalt und schlug wild um sich. Die Beamten gingen in Deckung und konnten den Schlägen ausweichen - bis Barry dazwischenging und die Sache beendete. Nach der ärztlichen Versorgung im Krankenhaus, einer Blutentnahme sowie erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Die zuerst von dem entkommenen Schläger angegriffene Frau und ihre Mutter trugen leichte Verletzungen davon.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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