Unternehmensnetzwerk Großbeerenstraße mischt sich ein

Mariendorf. Aufgrund rechtsradikaler Demonstrationen im Mariendorf-Marienfelder Gewerbegebiet, insbesondere vor der Flüchtlingsunterkunft an der Marienfelder Allee, wird jetzt das Unternehmensnetzwerk Großbeerenstraße aktiv.

Unter dem Motto "Courage gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung" haben mehrere Netzwerk-Arbeitskreise ein entsprechendes Leitbild entwickelt und zweitägige Seminare für drei Zielgruppen zum Thema konzipiert. Für Geschäftsführer und Firmenmanager steht "Antidiskriminierung und Förderung von Vielfalt" auf dem Programm, für Personalchefs und Ausbilder heißt es "Für mich sind alle Menschen gleich" und für Auszubildende "Humor ist, wenn man trotzdem lacht - aber wo ist Schluss mit lustig?" Die Organisatoren beziehen sich dabei ausdrücklich auf den Artikel 3, Absatz 3 des Grundgesetzes, in dem es heißt: "Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."Die kostenlosen Seminare finden in der Netzwerkzentrale, Großbeerenstraße 2-10, statt. Sie werden von der SPI-Stiftung im Rahmen des Landesprogramms gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus umgesetzt.

Alle weiteren Informationen und Termin unter www.netzwerk-grossbeerenstrasse.de

Horst-Dieter Keitel / hdk
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