Wacholder und Schneeheide gepflanzt

Lutz Rademacher spendierte der Friedhofsverwaltung heidetypische Pflanzen. (Foto: M. Jacobi)
Berlin: Heidefriedhof Mariendorf |

Mariendorf. Der Eingangsbereich des Heidefriedhofs hat wieder sein ursprüngliches Aussehen, das zeigt, warum er den Namen „Heidefriedhof“ trägt. Friedhofsgärtner Lutz Rademacher hat’s möglich gemacht.

Lutz Rademacher, Inhaber der Friedhosgärtnerei am Eingang Reißeckstraße, hat in die eigene Kasse gegriffen und der Verwaltung des städtischen Friedhofs zehn Säulenwacholder und 75 Schneeheide-Pflanzen im Gesamtwert von etwa 650 Euro spendiert und gepflanzt.

„Ein Teil der Pflanzen des in den 1950er-Jahren im Rahmen der Notstandsprogramme angelegten imposanten Eingangsbereichs hatte inzwischen das Ende ihrer Lebensdauer erreicht oder war von Schädlingen befallen und musste entfernt werden“, so Rademacher. Daraufhin hatte das Naturschutz- und Grünflächenamt des Bezirks im Winter die alten Gehölze gerodet und neue Gehölze gepflanzt. Allerdings befand Rademacher, dass es ruhig ein bisschen mehr sein dürfte und „eine dichtere Bepflanzung schöner aussieht“. Also spendierte er die zusätzlichen, heidetypischen Pflanzen. „Damit der Heidefriedhof auch weiterhin seinen Namen verdient und eines der Schmuckstücke der öffentlichen Grünanlagen Tempelhof-Schönebergs bleibt“, so der Spender. HDK
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