Die ersten Kostproben: Auf der Trabrennbahn stellt sich der Derby-Jahrgang vor

„Wunderbare Ästhetik“: Europas siegreichster Trabrennfahrer Heinz Wewering ist von der Schönheit der Pferde fasziniert. (Foto: Heiko Lingk)
Berlin: Trabrennbahn Mariendorf |

Mariendorf. Die Laufbahn eines Trabers gleicht einer Sportlerkarriere: Die Pferde absolvieren ihr tägliches Training, lernen zunächst einmal die korrekten technischen Bewegungsabläufe vor dem Sulky kennen und steigern dann kontinuierlich ihre körperliche Kraft und Schnelligkeit bis hin zu einer vollkommenen Perfektion.



Heinz Wewering (66), der exakt 16 800 Rennen gewonnen hat und mit dieser gigantischen Erfolgszahl der mit Abstand siegreichste Sulkyfahrer Europas ist, sagt voller Bewunderung: „Traber sind nicht nur vierbeinige Spitzenathleten – sie sind zugleich echte charakterliche Persönlichkeiten. Denn die Pferde zerreißen sich für uns Menschen und geben im Rennen alles, was in ihnen steckt, uns zuliebe. Das, was ich erreicht habe, verdanke ich nur ihnen und es gibt wohl kaum etwas Faszinierenderes, als diese wunderbaren Lebewesen und ihre strahlende Ästhetik aus unmittelbarer Nähe zu erleben!“

Kampf um die "Dreifache Krone"

Am kommenden Sonntag, 17. April, um 13.30 Uhr bietet sich dafür die ideale Gelegenheit: Denn dann findet auf Traberpiste in Mariendorf ein besonderer Renntag statt: Zum ersten Mal in dieser Saison stellen sich die dreijährigen Pferde dem Publikum vor. Die Fans werden ihr ganzes Augenmerk auf die noch jungen Vierbeiner richten. Aus gutem Grund: Es sind nämlich genau diese Pferde, die später den Kampf um die legendäre "Dreifache Krone" untereinander ausfechten werden. Mit diesem Begriff sind die drei wichtigsten Klassiker des bundesdeutschen Trabersports gemeint: das Adbell-Toddington-Rennen am 22. Mai, das Buddenbrock-Rennen am 19. Juni und das große Derby-Finale am 7. August. Alle drei Top-Termine finden in Mariendorf statt. Wer schon einmal neugierig schnuppern möchte, wenn die zukünftigen Pferde-Stars am Sonntag erste Kostproben ihres Könnens abliefern und um stattliche 16 000 Euro Preisgeld streiten: Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3 Euro und ist unter 18 Jahren frei. Heiko Lingk
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