Ein Pferd wie ein Gemälde: Beim Breeders-Crown-Turnier war Orlando Jet der absolute Star

Schnell wie ein Düsenjet: Hengst Orlando Jet war mit seinem Trainer Rudolf Haller eine Klasse für sich. (Foto: Silvia Möller)
Berlin: Trabrennbahn Mariendorf |

Mariendorf. Wenn man ihn aus direkter Nähe sieht, kann man sich der Ausstrahlungskraft nicht entziehen: Der Hengst Orlando Jet ist ein wunderschönes und edles Pferd.



Und noch viel mehr als das – viele Experten halten den Vierbeiner, der in der vergangenen Saison von den heimischen Rennsportfans zum „Traber des Jahres“ gewählt wurde, für das derzeit beste Pferd in Deutschland. Sein Trainer, der im bayerischen Aschheim beheimatete Rudolf Haller, war von den Qualitäten des Hengstes vom ersten Tag an überzeugt. Der 52-Jährige sagt: „Ich habe in meinem gesamten Leben noch nie einen solch guten Traber betreut!“ Haller muss es wissen, denn er gilt als einer der erfahrensten Sulkysportler der Republik und hat in seiner Karriere bereits mehr als 2000 Rennen gewonnen.

Am Wochenende bewies Orlando Jet beim Breeders-Crown-Turnier auf der Mariendorfer Trabrennbahn einmal mehr, was in ihm steckt. Der Hengst ließ seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance und war der Star des zweitägigen Wettkampfs. In den nach dem Alter und Geschlecht der Pferde getrennten Prüfungen wurden weit über 400 000 Preisgeld an die Schnellsten ausgeschüttet. Die Breeders Crown ist das wichtigste Saisonereignis neben dem Derby. Mit seinem Sieg rührte der vierbeinige Düsenjet seinen Trainer zu Tränen.

„Dass ich hier in Berlin mit meinem Vater und meiner ganzen Familie im Winner-Circle stehen darf, bedeutet mir unbeschreiblich viel“, sagte Rudolf Haller bei der Siegerehrung bewegt und angesichts solcher Emotionen bekamen auch viele Zuschauer feuchte Augen. Heiko Lingk
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