Klassiker auf der Trabrennbahn: Am 17. Mai beginnt der Kampf um die "Dreifache Krone"

Spannung pur: In Mariendorf beginnt am 17. Mai der Kampf um die legendäre Dreifache Krone. (Foto: Heiko Lingk)
Berlin: Trabrennbahn Mariendorf |

Mariendorf. Am Sonntag, 17. Mai, Beginn 13.30 Uhr ist es wieder so weit. Dann wird der Klassiker, der bereits im Jahr 1922 zum ersten Mal ausgetragen wurde, erneut auf der Trabrennbahn Mariendorf entschieden: das Adbell-Toddington-Rennen.

Sie tragen Namen wie Silver Star, Miss Berta oder Freiherr Ass. Und obwohl sie sich vom Aussehen her deutlich unterscheiden - der eine ist groß, der andere klein, der eine ist schwarz, der andere braun - haben sie etwas gemeinsam: Silver Star, Miss Berta und Freiherr Ass sind nämlich allesamt pfeilschnelle Rennpferde. Und sie gewannen eines der wichtigsten Ereignisse des deutschen Trabersports: das Adbell-Toddington-Rennen.

Dass der mit 37.500 Euro Preisgeld dotierte Wettkampf von einer solch langjährigen Tradition geprägt ist, verwundert kaum. Denn hier stellen sich dem Publikum genau diejenigen Pferde vor, die auch bei den weiteren Mariendorfer Saison-Großereignissen - nämlich dem Buddenbrock-Rennen am 5. Juli sowie dem Derby vom 24. Juli bis 2. August - die Hauptrollen spielen werden. In der Vergangenheit gab es sogar mehrfach Pferde, die alle drei Rennen hintereinander gewannen. Sie errangen für ihre Züchter und Besitzer die sogenannte Dreifache Krone - eine zwar nur symbolische Auszeichnung, die zugleich aber den wertvollsten Triumph des Sulkysports darstellt.

Ob in dieser Saison einem Sulkyfahrer und seinem Pferd tatsächlich wieder der legendäre Dreierschlag gelingt, ist natürlich noch ungewiss. Aber eines erscheint schon jetzt sehr wahrscheinlich: Obwohl die auswärtigen Konkurrenten nicht zu unterschätzen sind, ist vor allem mit den Berliner Trabrennfahrern zu rechnen. Insbesondere die beiden in Mariendorf und in Lichtenberg beheimateten Sportler Thorsten Tietz (37) und Maik Esper (42) haben sich mit ihren Leistungen immer stärker in den Vordergrund geschoben.

Wer zuschauen möchte, ob sich beide erneut in Szene setzen: Der Eintritt zur Veranstaltung, bei der für Kinder kostenloses Ponyreiten angeboten wird, beträgt für Erwachsene 3 Euro. Der Haupteingang der Trabrennbahn befindet sich in der Kruckenbergstraße.


Heiko Lingk / Heiko Lingk
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