500 Jobs bedroht

Das Management des amerikanischen Konzerns General Electric will Tausende Arbeitsplätze in Europa streichen. Auch 500 Berliner Energiespezialisten in Marienfelde sollen entlassen werden.

Einerseits erwirtschaftet der Konzern Milliardengewinne und will gleichzeitig Tausende Menschen auf die Straße setzen. Diese Firmenpolitik wird von der Gewerkschaft IG Metall scharf kritisiert. „Der Arbeitsplatzabbau ist in keiner Weise nachvollziehbar“, sagt Klaus Abel, der Erste Bevollmächtigter der IG Metall Berlin. „Dagegen werden wir uns kräftig zur Wehr setzen.“

Die Geschäftsführung von General Electric hat den Beschäftigten am 7. Dezember ihre Pläne zum radikalen Stellenabbau präsentiert. Danach will das Management in Deutschland 1600 Beschäftigte entlassen, in Berlin soll die komplette Fertigung bei Power Conversion in Marienfelde dicht gemacht werden. Damit könnten bis zu 500 der 650 an der Culemeyerstraße Beschäftigten ihren Arbeitsplatz verlieren. Abel bezeichnete diese Firmenpolitik als „höchst unsozial.“

Die IG Metall kündigt daher heftigen Widerstand gegen die Managementpläne an: „Das Management will einzig und allein die Profite der Aktionäre kurzfristig maximieren. Dafür setzen sie die Existenz mehrerer tausend Familien auf Spiel.“ Die Gewerkschaft will für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen.“
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