Wettbewerb für den Neubau der Gustav-Heinemann-Schule entschieden

Marienfelde. Der nichtoffene Wettbewerb für einen Neubau der Gustav-Heinemann-Schule (GHS) am Tirschenreuther Ring 48 ist entschieden.

Der Wettbewerb war von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Architekten in Bewerbergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten und Fachplanern für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen ausgeschrieben. Gewonnen hat der Entwurf der Berliner Architekten Kleyer, Koblitz, Letzel und Freivogel mit der sinai Landschaftsarchitekten GmbH und den Fachplanern Augustat & Partner aus Berlin.

Der Senatsplan: "Der Neubau der Gustav-Heinemann-Schule ist eine von drei Pilotschulen, die eine neue Ära von Schulbauten in Berlin einläuten. Hier sollen neben neuen räumlich-didaktischen Konzepten auch neue technologische, wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen entwickelt werden". Für den Neubau ist ein Gesamtkostenrahmen von maximal 26 Millionen Euro vorgesehen. Diese Kostenobergrenze ist zwingend einzuhalten. Es ist geplant, die Baumaßnahme bis Ende 2019 zu realisieren, sofern die finanziellen Voraussetzungen vorliegen.

Zurzeit befindet sich die 1974 gegründete Gustav-Heinemann-Schule (Integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe) in einem nur für eine befristete Zwischennutzung vorgesehenen Gebäude an der Waldsassener Straße 62. Das ursprüngliche Schulgebäude stand am Tirschenreuther Ring. Es wurde 1988 wegen Spritzasbestbelastung geschlossen und abgerissen. Lediglich die Sporthalle blieb erhalten.


Horst-Dieter Keitel / hdk
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