Erster Einwohnerantrag auf den Weg gebracht

(Foto: HDK)

Marienfelde. Am 16. Mai hat die Südallianz gegen das an der Säntisstraße geplante Logistikzentrum rund 2800 Unterschriften, fast dreimal so viele wie nötig, im Büro von Bezirksverordnetenvorsteherin Petra Dittmeyer im Rathaus Schöneberg abgeliefert.

Nötig wären lediglich 1000 Unterschriften von in Tempelhof-Schöneberg lebenden Personen, um einen Einwohnerantrag gemäß Paragraf 44 Bezirksverwaltungsgesetz in die BVV einzubringen. Jedenfalls dürfte damit der Abstimmung über den ersten Einwohnerantrag im Bezirk unter der Überschrift "Erforderliche Maßnahmen des Bezirksamts zur Rettung der Kleingärten der Bahn-Landwirtschaft in der Säntisstraße 95-127, 12277 Berlin sowie zum Schutz der Anlieger in der Säntisstraße, Zehrensdorfer Straße, Richard-Tauber-Damm und Buckower Chaussee vor Lärmbeeinträchtigung" nichts mehr im Wege stehen. Wie berichtet, wurde der Antrag von der Südallianz initiiert. Sie ist ein Zweckbündnis gegen das auf dem Gelände der Kleingartenkolonie an der Säntisstraße geplante Logistikzentrum, zu dem sich der Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümerverein Lichtenrade, der Verein "Grüner Säntispark", die Bürgerinitiative "Rettet die Marienfelder Feldmark", die BUND Bezirksgruppe sowie der Trägerverein Volkspark Lichtenrade zusammengeschlossen haben. BV-Vorsteherin Petra Dittmeyer (CDU) zur Berliner Woche: "Zunächst müssen die Unterschriften auf ihre Gültigkeit geprüft werden, das macht unser Bezirkseinwohneramt. Danach muss der Antrag dann binnen zwei Monaten zur Abstimmung auf die Tagesordnung der Bezirksverordnetenversammlung. Das wird also voraussichtlich spätestens in der August-Sitzung der Fall sein."


Horst-Dieter Keitel / hdk
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