Rennstall "Living Dream" ist Berlins große Traberhoffnung

Sven Block, seine Mitarbeiterin Katja Neudeck und Maik Esper (von links) mit Ganystar. (Foto: Lingk)

Mariendorf. Sie sind Fachleute, wenn es um Schnelligkeit geht: Mit ihrem Unternehmen BKE haben Dirk Schüller und Sven Block bereits Tausende Berliner und Brandenburger mit Breitband-Kabelanschlüssen und Multimedia-Anlagen versorgt.

Doch nicht nur im Beruf, sondern auch im privaten Leben dreht sich bei ihnen alles um hohes Tempo. Im Jahr 2012 gründeten beide ihren einen eigenen Trabrennstall und gaben ihm den Namen "Living Dream". Sven Block: "Der Name drückt genau das aus, was wir fühlen: Denn die Ästhetik und Eleganz der Pferde fasziniert uns jeden Tag aufs Neue wie ein wunderschöner Traum!"

Die Namensgebung muss ein Omen gewesen sein, denn was im Anschluss geschah, gleicht tatsächlich einem Traum. Mit der Verpflichtung des derzeit hinter Michael Nimczyk (Willich) auf Rang zwei der bundesdeutschen Wertung liegenden Trabrennfahrers Maik Esper gelang der ganz große Coup. Auf seiner bei Ludwigsfelde gelegenen Trainingsranch formte der 41-jährige Sulkysportler die jungen Pferde des Rennstalls innerhalb kürzester Zeit zu vierbeinigen Spitzenathleten und gewann mit den beiden Hengsten Ganystar und Brasco die bisher wichtigsten Mariendorfer Saisonereignisse.

Doch erst am 18. Mai ab 13.30 Uhr wird es richtig ernst auf der Trabrennbahn am Mariendorfer Damm 222. Denn dann müssen sich Ganystar und Brasco in dem mit 25 000 Euro dotieren Adbell-Toddington-Rennen gegen die absolute Traber-Elite beweisen. Der Klassiker bildet den Auftakt des Kampfes um die legendäre dreifache Krone, die neben dem Adbell- noch das Buddenbrock-Rennen (6. Juli) und das Derby (3. August) umfasst. Berliner Erfolge in diesen wichtigsten Prüfungen des deutschen Trabrennsports sind leider rar gesät. Nun hoffen die Mariendorfer Fans, dass Esper und der Stall Living Dream den Bock endlich umstoßen.

Wer dabei sein möchte: Der Eintritt zur Veranstaltung am 18. Mai beträgt drei Euro und ist für alle unter 18 Jahren frei. Für Kinder wird kostenloses Ponyreiten angeboten.

Heiko Lingk / Heiko Lingk
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