Das Bezirksamt saniert erneut das Freizeitforum Marzahn

Das Freizeitforum Marzahn ist ein beliebter Veranstaltungsort. Das vor rund 35 Jahren errichtete Gebäude wird bis 2019 energetisch saniert. (Foto: hari)
Berlin: Freizeitforum Marzahn |

Marzahn. Am Freizeitforum wird in den kommenden drei Jahren wieder gebaut. Das Bezirksamt lässt das Gebäude energetisch sanieren.

Die energetische Sanierung des 1988 bis 1992 errichteten FFM-Gebäudes ist von grundlegender Bedeutung für die langfristige Erhaltung des Hauses. Das Freizeitforum schreibt notorisch rote Zahlen. Einer der Hauptgründe sind hohe Energiekosten.

Das Bezirksamt hat für die Verbesserung der Wärmedämmung insgesamt rund 4,6 Millionen Euro aus unterschiedlichen Fördertöpfen des Landes und des Bundes bekommen. Diese werden bis 2019 verbaut. Danach sollen die Kosten für Wärmenergie dauerhaft sinken.

Es handelt sich bereits um die zweite große Baumaßnahme am FFM. Von 2009 bis 2014 erfolgte die brandschutztechnische Aufrüstung, um den Betrieb des Hauses langfristig aufrecht erhalten zu können. Der Senat stellte dafür acht Millionen Euro aus Investitionsmitteln des Landes zur Verfügung. Im Wesentlichen ging es um den Einbau von Brandschutztüren und die Umgestaltung von Rettungswegen. Aber auch Decken und Böden mussten angefasst werden, wie auch in der Schwimmhalle, die deshalb monatelang geschlossen blieb.

Die jetzt geplante energetische Sanierung umfasst die gesamte Haustechnik von der Beleuchtung bis zur Belüftung. Alle Dächer des großflächigen Gebäudes werden erneuert, alle Glaselemente ausgetauscht und auch die großen Glasfassaden der Bezirkszentralbibliothek und der Schwimmhalle. Die Fugen der Betonfassaden werden erneuert und verdichtet. Außerdem bekommt das Haus ein eigenes Blockheizkraftwerk.

Das alles soll bis 2019 bei laufendem Betrieb geschehen. „Das bedeutet dennoch, dass einzelne Bereiche wie Bibliothek oder Schwimmhalle zeitweise geschlossen werden müssen“, sagt FFM-Leiter Miroslaw Filzek. Einen konkreten Terminplan gibt es noch nicht. „Wir befinden uns gegenwärtig noch voll in den Planungen“, erläutert Filzek. Die ersten Arbeiten sollen aber schon im Herbst beginnen.

Das Freizeitforum ist die größte kommunale Kultur- und Sporteinrichtung im Bezirk. Neben Veranstaltungsräumen, der Bibliothek und der Schwimmhalle beherbergt es unter anderem die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Fair“. Das Haus wird von der Gesellschaft für Stadtentwicklung (GSE) im Auftrag des Bezirksamtes verwaltet. hari
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