Marzahner Promenade: Jetzt werden Gehwegplatten erneuert

Baustellen und Bauzäune dominieren noch bis Ende des Jahres das Bild der Marzahner Promenade zwischen dem neuen Marktplatz und dem Busbahnhof. (Foto: hari)

Marzahn. Der Umbau der Marzahner Promenade geht nach der Fertigstellung des Marktplatzes weiter. Er setzt sich bis 2019 fort, auch wenn so mancher Passant den Eindruck hat, dass an den Baustellen nicht mehr gearbeitet wird.

Die Umgestaltung der 1,6 Kilometer langen Straße wurde möglich, weil das Bezirksamt 2008 mit einem Konzept für die Promenade beim Berliner Wettbewerb "Aktive Zentren" gewann. Seitdem wurden bisher über fünf Millionen Euro auf der Promenade verbaut. Meilensteine waren die Inbetriebnahme des neuen Busbahnhofes am Eastgate 2012 und die Neugestaltung des Victor-Klemperer-Platzes vor dem Freizeitforum bis 2013.

Inzwischen ist seit August der neue Marktplatz fertig. Doch damit ist das Baugeschehen noch lange nicht vorbei. Denn zwischen dem Busbahnhof und dem Marktplatz werden bis Jahresende die Gehwege vor den Geschäften auf der Fußgängerpromenade neu gestaltet.

Doch wenig Verständnis haben die Anlieger und Gewerbetreibenden dafür, dass sich an den Baustellen längere Zeit nichts tut. Vor allem ärgern sie sich über offene Baugräben, an denen tagelang kein einziger Bauarbeiter zu sehen ist.

Grund dafür ist ein kompliziertes Baustellenmanagement. "Das Zusammenspiel der unterschiedlichen Firmen ist komplex und fordert einen erhöhten Koordinierungsaufwand", sagt Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Stadtentwicklung.

Die Berliner Wasserbetriebe haben zum Beispiel auf einem Teilstück neue Leitungen für Wasser und Abwasser verlegen lassen. Während die Stratief für die Wasserbetriebe die Schächte öffnet und wieder schließt, verlegt die Strabag die Platten neu. Zwischendurch arbeiten Vermessungsteams.

Im Zuge der Verlegung der Gehwegplatten wird auch direkt vor den Geschäften in der Promenade gebaut. Das Bezirksamt verspricht, dass alle Ladengeschäfte stets zugänglich bleiben.

Auch Rollstuhlfahrer sollen die Promenade weiter überqueren können, zur Not dank mit Asphalt hergestellter Provisorien. Für sie wird zudem noch 2014 auf Höhe des Marktplatzes mit dem Bau einer Rampe begonnen, damit sie von der Franz-Stenzer-Straße auf die Promenade kommen.


Harald Ritter / hari
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