Richtfest für neues Wohnviertel am Wiesenpark

Architekt Gregor Fuchshuber, Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup, die Geschäftsführer Anne Keilholz von Stadt und Land, Jahn Kretzschmar vom Bauträger und Ingo Malter von der Stadt und Land (v.l.n.r.) schlugen zum Richtfest symbolisch Nägel in eine Holzbohle. (Foto: hari)

Marzahn. Die Stadt und Land feierte bei ihren neuen Wohnblöcken an der Hasenholzer Allee Richtfest. Das größte Neubauvorhaben im Bezirk seit Langem befindet sich damit auf der Zielgeraden.

Das Bauvorhaben zwischen dem Wohnviertel Landsberger Tor und dem Wiesenpark begann im Dezember vergangenen Jahres mit der Grundsteinlegung. Knapp ein Jahr später, am Dienstag, 15. November, konnte Richtfest gefeiert werden. 349 Wohnungen baut die KW-Development GmbH im Auftrag der Stadt und Land Wohnbautengesellschaft mbH und der Wohnungsgenossenschaft Marzahner Tor. Stadt und Land lässt sieben viergeschossige Stadtvillen mit Staffelgeschoss und vier Mehrfamilienhäuser mit 287 Wohnungen bauen. 62 Wohnungen übernimmt die Marzahner Tor.

„Bezahlbaren Wohnraum zu schaffen ist eine der momentan dringendsten Aufgaben in Berlin“, sagte Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär für Bauen und Wohnen, beim Richtfest. Pro Jahr will der Senat rund 20 000 Wohnungen schaffen. 6000 Wohnungen pro Jahr sollen allein die landeseigenen Wohnungsgesellschaften bauen.

„Die Stadt und Land wächst und schafft bezahlbaren Wohnraum“, erklärte Anne Keilholz, Geschäftsführerin der Wohnungsgesellschaft. 3000 neue Wohnungen seien bei ihrer Gesellschaft gegenwärtig in Planung oder im Bau. In den kommenden neun Jahren wolle die Stadt und Land die Zahl ihrer Wohnungen von gegenwärtig 43 000 auf 55 000 erhöhen.

„Mich freut, dass wir hier besonders Wohnraum für Familien schaffen“, erläuterte Stadt und Land-Geschäftsführer Ingo Malter. Die Stadt und Land vermiete zwar bereits rund 15 000 Wohnungen in Marzahn-Hellersdorf, aber nur relativ wenige größere Wohnungen.

In den Häusern der Stadt und Land entstehen 63 Wohnungen mit vier bis fünf Zimmern. Der größte Teil, 145 Wohnungen, wird drei Zimmer haben. 79 der neu gebauten Wohnungen bestehen aus zwei Zimmern.

Alle Wohnungen werden über einen Balkon oder eine Terrasse sowie bodentiefe Fenster verfügen. 93 Wohnungen sind behindertengerecht gebaut, alle Wohnungen auch für gehbehinderte Menschen gut über einen Fahrstuhl zu erreichen. Die Beheizung wird durch Fernwärme erfolgen.

Für rund 60 Wohnungen, also etwa ein Fünftel ihrer Wohnungen, wird die Stadt und Land Fördermittel in Anspruch nehmen. Diese Wohnungen will diese für 6,50 Euro pro Quadratmeter nettokalt vermieten. Die ersten Mieter sollen im Frühjahr 2017 einziehen. hari
0
Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.