Infopavillon und Krötenschutzzaun wiederholt zerstört

Marzahn-Hellersdorf. Auf das Gelände der Internationalen Gartenausstellung, der IGA 2017, sind in den zurückliegenden Monaten mehrfach Anschläge verübt worden. Dabei wurde auch auf den Naturschutz keine Rücksicht genommen.

Vor allem der Infopavillon "Naturschutz und Umweltbildung" an der Siegmarstraße unterhalb des Kienberges wurde Opfer der Zerstörungswut. Unter anderem wurden die Wände mit Graffiti beschmiert, ein Fenster eingeworfen und das Türschloss zugeschmiert, sodass es sich nicht mehr öffnen ließ. Der Pavillon soll während der IGA 2017 als Ausgangspunkt von Führungen durch die Natur am Kienberg dienen. Zudem finden hier Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt.

Bauzäune wurden zudem umgerissen und ein Krötenzaun, der zum Schutz der Amphibien errichtet wurde, wiederholt zerstört. Der Krötenzaun hat eine Länge von 200 Metern und ist 20 bis 30 Zentimeter hoch. Er wurde zweimal ein- und die Metallstangen zur Stützung der Planen herausgerissen.

Die IGA Berlin 2017 GmbH hat reagiert und mittlerweile den Wachschutz verstärkt. Laut Geschäftsführer Christoph Schmidt erfolgen die Steifengänge häufiger. Zudem verzichtet das Unternehmen auf Anraten der Polizei auf den Bau eines Verbindungsweges vom Wuhleteich zum südlichen Eingang der Gärten der Welt an der Siegmarstraße.


Harald Ritter / hari
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