Die Künstlerin Antje Püpke schätzt den Austausch in der FrauenKunstKarawane

Wann? 17.10.2015 18:00 Uhr

Wo? Golferia, Wittenberger Str. 50, 12689 Berlin DE
Die Malerin Antje Püpke arbeitet an dem Entwurf für ein Wandbild in der Golferia in Marzahn-Nord. (Foto: Klaus Tessmann)
Berlin: Golferia |

Kaulsdorf. Auf dem Schreibtisch im Atelier der Malerin Antje Püpke in der Grottkauer Straße in Kaulsdorf liegt der Entwurf für ein Wandbild. Es soll einmal die Besucher der Golferia in der Wittenberger Straße 50 in Marzahn Nord erfreuen.

„Wir Künstler im Bezirk müssen doch zusammenhalten“, erklärt die Malerin. Und sie hat gute Erfahrungen mit gemeinsamen Projekten gemacht. Vor fünf Jahren ist sie auf die FrauenKunstKarawane gestoßen und die zehn Künstlerinnen haben seither schon viele gemeinsame Ausstellungen gestaltet.

Aber die Malerin und Grafikerin Antje Püpke ist auch solo unterwegs. Sie hat Ausstellungen im Kunsthaus Flora in Mahlsdorf, in der Pyramide in Hellersdorf oder in der Galerie M.

Kunstobjekte aus Müll

Gerade hat sie ein Projekt mit einer 8. Klasse im Kulturforum Hellersdorf beendet. Dabei entstanden kreative Arbeiten zum Thema „Zukunft sucht Stadt - Stadt findet Zukunft“. Die Malerin hat sich gemeinsam mit den Schülern mit dem Thema Müll beschäftigt und dabei sind auch Kunstobjekte entstanden.

Das nächste Werk ist das Wandbild in der Golferia. Unter dem Motto „Kenn’se die?“ stellt sich die Künstlerin mit ihrem Gemälde am Sonnabend, 17. Oktober, um 18 Uhr dem Publikum vor.

Das geplante Wandbild entsteht mit Schwarzlichtfarben. Am Tage sieht es wie ein ganz normales Bild aus. In der Dunkelheit, wenn es mit Schwarzlicht angeleuchtet wird, entpuppt sich das wahre Bild im Bild.

„Der Golfball auf dem Bild ist 70 cm groß. Darin werden sich Nixen und Elfen tummeln“, verrät die Künstlerin schon mal vorab. Die Golferia in der Wittenberger Straße 50 ist die einzige Minigolf-Anlage im Ostteil von Berlin. Während im Westteil Minigolf eine ganz beliebte Sportart ist. Aber in der Golferia können die Besucher nicht nur Golf spielen, sondern auch wechselnde Ausstellung besuchen oder zu Gesprächskreisen zusammenkommen.

Antje Püpke ist keine gebürtige Kaulsdorferin. Sie ist 1967 in Königswusterhausen auf die Welt gekommen. In Meißen hat sie eine Lehre als Porzellanmalerin gemacht. 1988 lernte sie ihren Mann kennen und zog nach Kaulsdorf. Vor 15 Jahren hat sie den Sprung in die Selbständigkeit gewagt. „Der Anfang war schwer“, erzählte Antje Püpke. „Mich kannte hier keiner, ich war keine Kaulsdorferin, ich war die Zugereiste.“ Also gehörte „Klinken putzen“ zum Alltag. Flyer verteilen, sich bei den Nachbarn vorstellen, das war das Alltagsgeschäft.

Voller Terminkalender

Das hat sich inzwischen geändert. Ihr Terminkalender ist gut gefüllt. Antje Püpke gibt Zeichenunterricht, bereitet eigene Ausstellungen vor und pflegt die Zusammenarbeit mit Künstlern und Einwohnern, die sich für Kunst interessieren. Das ist für sie ganz wichtig. Neben dem kleinen Atelier im Wohnhaus ist sie nun auch in die Alte Börse Marzahn gezogen. Dort will sich Antje Püpke mit ihrer Kunst am Tag des offenen Ateliers am 1. November von 14 bis 17 Uhr vorstellen. KT

Weitere Infos gibt es auf www.fixebilder.de.
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