Rollende Räder auf kleinen Schienen

Der Berliner Modellbahnbauer Jürgen Gerling stellt eine Anlage vor, die in jedes Wohnzimmer passt. (Foto: Gerling)
Berlin: Kulturgut Marzahn |

Marzahn. Die Sektion Berlin-Brandenburg des Vereins Furka-Bergstrecke schaut in ihrer neuen Modellbahnausstellung weit über die Grenzen deutscher Eisenbahntradition hinaus.

Ein Beispiel ist die Anlage „Snake Mining“. Sie vermittelt eine Vorstellung vom Einsatz der Eisenbahn bei der Kohle- und Erzförderung in den USA vor 100 Jahren. Genauso eindrucksvoll ist die Anlage „Muttbach – Gletsch – Oberwald“, die von der Sektion Norddeutschland des Vereins vorgestellt wird. Die Anlage ist der gleichnamigen Bahnlinie in der kargen Hochgebirgslandschaft am Rhone-Gletscher nachgebildet.

Eine Augenweide dürfte die neue Anlage „Schlossberg“ des Berliner Mitglieds des Vereins Jürgen Gerling sein. Gerling hat sich durch Gespräche mit Besuchern von Modellbahnausstellungen dazu inspirieren lassen, eine kleine, kreisrunde Anlage zu bauen, die bequem in einem Wohnzimmer oder einem größeren Flur Platz finden könnte. Von einem Bahnhof in der unteren Ebene führen übereinanderliegende Strecken in Form einer Acht durch ein Bergmassiv. Dort gibt es auch einen Haltepunkt, damit die Fahrgäste in das weiter höher gelegene Schloss gelangen können.

Der Verein Furka Bergstrecke ist nach einer bekannten Bahnlinie in den Schweizer Alpen benannt. Seine 22. Modellbahnausstellung im Kulturgut Marzahn, Alt-Marzahn 23, ist am Sonnabend, 20 Februar, von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen. Am Sonntag, 21. Februar, ist sie von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt für Erwachsene vier Euro, für Kinder ab dem Grundschulalter zwei Euro. Die Familienkarte kostet neun Euro. hari
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