Zwischen Glockenspiel und 3/4-Takt

Viele Mitglieder von Surdo & Gomorrha sind auch in anderen Bands aktiv. (Foto: Daniel Mosler)

Marzahn. Musikalische Klänge und Rhythmen standen beim 2. Internationalen Percussionfestival in der Alten Börse Marzahn im Mittelpunkt.

Eine erfrischende Mischung aus Musik und Lebensgefühl verbreiteten Surdo & Gomorrha. Die 1996 gegründete schwul-lesbische Band pflegt einen basilianischen Percussionstil: "Wir leben Percussion in all seinen Facetten – auch abseits der Bühne. Man muss ganz in die Musik eintauchen, da schwingt viel Spiritualität mit", sagt Bandmitglied Naana Lorbeer. Tatsächlich ließ sich das bunt gemischte Publikum in der Alten Börse gern vom Rhythmus der Musik anstecken. Nach einer Stunde war der Auftritt von Surdo & Gomorrha vorüber. Die Bandmitglieder waren vor allem erschöpft – aber auch sichtlich glücklich: "Mit Percussionmusik bedienen wir einen menschlichen Urinstinkt: Rhythmus. Wenn wir diesen Rhythmus nach außen tragen können, ist das eine großartige Sache", erklärte Naana Lorbeer.
Organisator Stefan Lau ist sich sicher, dass Percussion keine Nischeninstrumente sind: "In Berlin haben wir mittlerweile viele Gruppen und Vereine. Trotz seiner Exotik ist Percussionmusik leicht zu erlernen und bringt Rhythmusgefühl ins Leben – man wird viel zurfriedener und ausgeglichener". DM
Das Internationale Percussionfestival soll auch im nächsten Jahr wieder in der Alten Börse Mahrzahn stattfinden. Weitere Informationen unter www.percussion-berlin.de
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