BVV fordert mehr öffentliche Toiletten

Auch die City-Toilette an der Etkar-André-Straße zwischen Hellersdorfer Corso und U-Bahnhof Kienberg steht beim Senat auf dem Prüfstand. (Foto: hari)

Marzahn-Hellersdorf. Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) setzt sich für den Erhalt der City-Toiletten ein. In einem Beschluss fordert sie zudem weitere Toiletten.

Die Verträge mit der Wall AG, dem Betreiber von öffentlichen Toiletten in Berlin, laufen Ende 2018 aus. Die Neuausschreibung liegt in den Händen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Sie will die Zahl der Standorte reduzieren, weil für jede aufgestellte Toilette im Gegenzug Werbeplätze zur Verfügung gestellt werden müssen. Standorte von City-Toiletten im Bezirk befinden sich unter anderem in Helle Mitte, nahe dem Hellersdorfer Corso, am S-Bahnhof Biesdorf oder am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz. Laut dem Bezirksamt werden die 13 Toiletten in Marzahn-Hellersdorf im Vergleich zu denen im Stadtzentrum unterdurchschnittlich oft genutzt. Die Gefahr ist also groß, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung den einen oder anderen Standort schließt.

Die BVV will dies verhindern. Sie hat das Bezirksamt aufgefordert, sich gegenüber dem Senat für den Erhalt und den Ausbau des Toilettennetzes einzusetzen. Bürger hätten weitere öffentliche Toiletten sowohl bei den Vorschlägen zum Bürgerhaushalt als auch in direkten Gesprächen mit Bezirksverordneten gefordert. Sechs neue Standorte schlägt die BVV vor, unter anderem am Bus-Bahnhof Marzahn und am S-Bahnhof Mahlsdorf. hari
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