Wahldesaster für die Linke: CDU und AfD gewinnen je zwei Direktmandate

Marzahn-Hellersdorf. Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus haben nicht nur zu neuen Mehrheitsverhältnissen geführt. Sie haben auch das Tableau der Direktkandidaten in den Wahlkreisen von Marzahn-Hellersdorf kräftig durchgeschüttelt.

Die CDU hat am östlichen Stadtrand klar hinzugewonnen. Dies verdankt sie auch dem Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja, Direktkandidat in Mahlsdorf und Kaulsdorf-Süd. Er verbesserte sein Ergebnis von 2011 mit immerhin schon 47,2 sogar noch einmal um 5,7 Prozent. Auch Christian Gräff, bisher Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung, legte in Biesdorf im Vergleich zu 2011 leicht zu, von 24,9 auf 26 Prozent. Das reichte, um mit hauchdünnem Vorsprung Regina Kittler von der Linken hinter sich zu lassen.

Die erfolgsgewöhnte Linke musste gleich zwei ihrer bisher vier Direktmandate abgeben. Die langjährigen Abgeordneten Wolfgang Brauer in Marzahn-NordWest und Gabriele Hiller in Hellersdorf-Nord und -Ost verloren ihr Direktmandat an die AfD. Lediglich Manuela Schmidt (31,8 Prozent) konnte ihren Wahlkreis in Marzahn-Mitte verteidigen.

Kristian Ronneburg (25,3 Prozent) hat auf Anhieb das Direktmandat in Hellersdorf-Süd und Kaulsdorf-Nord für die Linke holen können. Er setzte sich gegen den AfD Kandidaten (23,6 Prozent) und den SPD-Abgeordneten Sven Kohlmeier (21,6 Prozent) durch, der das Direktmandat nicht verteidigen konnte.

Die Wähler im Bezirk schicken zwei AfD-Kandidaten erstmals direkt in das Abgeordnetenhaus. Gunnar Lindemann kam auf 30,6 Prozent in Marzahn-NordWest und Jessica Bießmann in Hellersdorf-Nord- und Ost auf 29,8 Prozent. hari
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