Antragsverfahren dauert durchschnittlich nur noch halb so lang

Marzahn-Hellersdorf. Bauanträge werden beim Bauamt seit einigen Jahren immer schneller bearbeitet. Doch damit nicht genug. In Kürze erhält das Amt weitere neue Mitarbeiter.

Die Bearbeitungszeit von Bauanträgen hat sich in den zurückliegenden Jahren erheblich verkürzt. 2011 dauerte die Bearbeitung eines Bauantrages noch durchschnittlich 110 und 2012 noch 92 Tage. 2013 sank sie sogar auf durchschnittlich noch 55 Tage. Dabei blieb die Zahl der gestellten Bauanträge über die Jahre annähernd konstant. Im vergangenen Jahr wurden 406 Baugenehmigungen erteilt. Die Bearbeitungszeit für einen Antrag kann allerdings zwischen 45 bis 150 Tagen liegen. Ein Grund ist dann, dass bei Antragsstellung im Bauamt alle erforderlichen Unterlagen noch nicht mitgeschickt wurden.

Dass sich die durchschnittliche Bearbeitungszeit so extrem verkürzt hat, liegt an der Umstellung des Bearbeitungsverfahrens auf elektronische Datenverarbeitung. Beim Genehmigungsverfahren greifen die beteiligten Ämter digital auf die zentral vorliegenden Daten zu. Dies spart erhebliche Zeit.

Der Senat will das Antragsverfahren aber noch weiter beschleunigen. Hintergrund ist die in Berlin insgesamt steigende Zahl an Bauanträgen angesichts zunehmender Wohnungsknappheit. Die Bauämter der Bezirke sollen deshalb noch in diesem Jahr jeweils zwischen drei und fünf neue Mitarbeiter bekommen. Bei Einhaltung einer bestimmten Bearbeitungsdauer winkt den Bezirken pro erteiltem Bauantrag sogar ein Bonus von 500 Euro. Das Bauamt Marzahn-Hellersdorf soll drei neue Mitarbeiter bekommen.


Harald Ritter / hari
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