Bezirk eröffnet die Interkulturellen Tage

Marzahn. Mit den Interkulturellen Tagen präsentiert sich der Bezirk auch in diesem Herbst als weltoffen und neugierig auf Fremdes.

Das Programm hat angesichtes der Proteste von Anwohnern und Rechten gegen das Asylbewerberheim in der Carola-Neher-Straße in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. "Die Berichterstattung in den Medien wird von vielen Bürgern als ungerecht empfunden", sagt Elena Marburg, Integrationsbeauftragte im Bezirksamt. Mit den interkulturellen Tagen will Marzahn-Hellersdorf seit 1992 zeigen, dass der Bezirk für Fremdes offen ist. In diesem Jahr stehen sie unter dem Motto "Wer offen ist, kann mehr erleben". An der Organisation der 50 Programmpunkte beteiligen sich freie Träger, Vereine und Privatpersonen. Es gibt bei Festen, Kulturveranstaltungen und sportlichen Wettbewerben Gelegenheit, andere Kulturen kennenzulernen und sich mit ihnen auseinander zu setzen. Die interkulturellen Tage werden am Sonntag, 15. September, um 15 Uhr in der Galerie M, Marzahner Promenade 46, eröffnet. Sie finden bis zum 6. Oktober an unterschiedlichen Orten statt.

Das Programm der Interkulturellen Tage findet man im Internet unter www.marzahn-hellersdorf.de.

Harald Ritter / hari
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