Bezirksamt gibt Gelände für die Gartenaustellung 2017 ab

Marzahn-Hellersdorf. Das Bezirksamt hat eine Vereinbarung über die Nutzung des Kienbergs und umliegender Flächen für die IGA 2017 unterzeichnet. Die IGA kann somit in die Bauplanung einsteigen.

Die Fraktion der Linken in der Bezirksverordnetenversammlung protestierte umgehend. Sie bemängelt, dass vor der Billigung der Vereinbarung durch das Bezirksamtes die BVV nicht einbezogen wurde. Fraktionschef Björn Tielebein verlangt, dass durch das Bezirksamt schnell Auskunft über die konkreten Vertragsbedingungen gegeben wird. Das betreffe insbesondere die Zugänglichkeit der betroffenen Flächen für die Öffentlichkeit.

Vom Nutzungsvertrag sind der Kienberg, der Jelena-Santic-Friedenspark und weitere Flächen im Wuhletal betroffen. "Während der Bauarbeiten und der IGA wird der Bereich eingezäunt sein und es wird hier zu Einschränkungen komme", erklärt Christian Gräff (CDU), Stadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung.

Allerdings werde der Radweg durch das Wuhletal weiter befahrbar bleiben. Auch die Spitze des Kienbergs mit der neuen Aussichtsplattform werde nach der IGA wieder unentgeltlich zugänglich sein.

Währenddessen teilte die IGA Berlin 2017 GmbH mit, dass ein Investor und Betreiber für die im Zusammenhang mit der IGA geplante Seilbahn gefunden sei. Die umstrittene Seilbahn wird den Eingang zur IGA am Wuhletal über den Kienberg mit dem neuen Hauptzugang für die Gärten der Welt im Blumberger Damm miteinander verbinden.


Die IGA-Planungen sind auch Gegenstand von Anträgen und Anfragen auf der nächsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung am Donnerstag, 27. Februar. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr im Arndt-Bause-Saal des Freizeitforums Marzahn.


Harald Ritter / hari
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